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Ein Freudentag - eine wahre Geschichte


Im Jahr 1997 leitete der Schreibende als Grabungstechniker in Oberrisch am Zugersee die Ausgrabung einer jungsteinzeitlichen Ufersiedlung der Pfynerkultur 3700 v. Chr. In einem der entdeckten Häuser fanden sich Reste eines Bodens aus Holzstangen mit Lehmüberzug. Es gab für mich diverse Indizien, dass dieser Boden einst nicht auf der Erde lag, sondern als Schutz vor Hochwasser abgehoben war. Ein Professor aus Bern besuchte damals die Grabung und liess sich die Befunde zeigen. Trotz aller aufgezeigten Hinweise bestritt er vehement, dass es sich hier um Bauten mit abgehobenen Böden handeln könne. Nun steht die Auswertung und damit die Publikation durch Fachleute aus der ganzen Schweiz, endlich vor ihrem Ende. Dankenswerterweise hat die Kantonsarchäologie Zug, auch Johannes Weiss zu den Abschlussarbeiten eingeladen. Mit grosser Genugtuung kann er sich nach 27 Jahren endlich freuen. Die Indizien sprechen heute eindeutig dafür, dass die Häuser mit abgehobenen Böden ausgestattet waren.

 

 

Objekt:

Töpfe aus der jungsteinzeitlichen Siedlung Risch-Oberrisch

 

Ort:
Museum für Urgeschichte(n), Zug

 

TiMer*in:
Hannes Weiss

 

über uns:
Hannes und Begleitungen

 

Hannes, ein pensionierter, aber nicht weniger passionierter Grabungstechniker, und seine Gäste

 

2024

 

www.tim-tam.ch / www.mi-s.ch | Ein Freudentag - eine wahre Geschichte, Museum für Urgeschichte(n), Zug