Ich wanderte durch einen Korridor voller vergessener Geschichten, als mein Blick an einem alten Brief in dicker arabischer Schrift hängen blieb. Obwohl ich Persich und kein Arabisch spreche, konnte ich Teile des Textes entziffern und für andere übersetzen, was mir grosse Freude bereitete.
Es stellte sich heraus, dass es sich um ein osmanisches Reisedokument von Heinrich Schiffmann handelte, das detaillierte Informationen wie den Beruf, seine Reiseziele, Geburtsort, und den Zweck des Dokuments enthielt.
Es war faszinierend zu sehen, wie sie Worte nutzten, um ein Bild zu malen von Gesichtszügen, Alter, all die Details, die ein Porträt ersetzen konnten. Diese Details erinnerten mich an den abgenutzten Ausweis meines Grossvaters, der einst in Afghanistan war und ebenfalls Geschichten von Reisen und Erlebnissen erzählte. Beim Betrachten fühlte ich eine tiefe Verbindung zu ihm und war dankbar für die geweckten Erinnerungen.