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«Die drei letzten Passagiere ans Ufer bringen, anschliessend ist wohlverdienter Feierabend», freut sich der Fährmann. Die Abenddämmerung senkt sich über den Rheinfall. Der Mond geht auf. Die Elementarwesen erwachen: Sie tanzen, kichern und freuen sich. Sie wollen den Fährmann foppen: Sie jagen mit ihrem Geheul die Gischt in die Höhe und lassen Nebelschwaden wallen. Das Ufer entschwindet. Die Fähre treibt im Wasser und versinkt in der Dunkelheit. Wo ist oben, wo unten, wo das sichere Ufer? Das erleuchtete Fenster im Turm – der rettende Anker! Während der Fährmann die Steinstufen im Turm hochsteigt, duftet es nach Essen. «Da bist du ja endlich!» frohlockt des Fährmanns Freundin und drückt ihm einen feurigen Amuse Bouche-Kuss auf die Lippen.

 

 

Objekt:
«Rheinfall» | Öl auf Leinwand 1860/80 | Arnold Jenny (1831-1881) | Schenkung Robert Winklers Erben

 

Ort:
Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen

 

TiMer*in:
Silvia Saxer

 

über uns:
A. | Sil | Lebenserprobte

 

Durch einen glücklichen Zufall sind wir uns im Museum zu Allerheiligen begegnet.

 

2026

 

www.tim-tam.ch / www.mi-s.ch | Nach Hause finden, Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen