Ja wo schaut sie hin?
Sie schaut da rüber, sie hat einen leichten Silberblick.
Schaut sie überhaupt? Eher nach Innen gekehrt…
Sie wirkt entspannt, sie hatte wohl gerade ein schönes Erlebnis, eine schöne Zeit.
Sie hat Sehnsucht nach dem Maler.
Sie träumt, ihr Kopf liegt auf einem Tuch mit kantonesischen Schriftzeichen.
Da seh ich Heimweh, ja und Wehmut.
Ich wünsche ihr alles Gute und dass sie glücklich bleibt…
Auf dem Bild gibt es fast keine Schatten, bei mir zuhause war die Wand getäfert, nicht so grün…
Sie ist so blutt…
Ich glaube nicht, dass sie friert.
Und jetzt wollte ich ihr doch gerade meine Decke geben…
Objekt: Felix Valloton, 1865-1925.
Femme nue couchée sur un drap blanc. 1904.
Öl auf Leinwand, 97x146 cm
Fotos: Peter Leutert