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Der Schnitt im grünen Stein


In einer der jungsteinzeitlichen Siedlungen am Zugersee sassen Vater und Sohn am Ufer. Eben waren sie von der Suche nach geeigneten Steinen für Steinbeile zurück gekommen. Im abgerutschten Ufer eines Baches, hatten sie einen schönen, grünen Stein gefunden. Unter Anleitung des Vaters, begann der Sohn nun ein dünnes Sandsteinplättchen, immer an derselben Stelle, auf dem im Wasser liegenden grünen Stein hin und her zu schieben. Man hörte das Kratzen der harten Sandsteinkörner und mit der Zeit zeigte sich eine herausgeschabte, leichte Vertiefung. Ziel war es, einen Rohling für ein Steinbeil zu gewinnen. Am Abend zeigte sich schon eine tiefe Rinne. Der Sohn war müde und wurde jetzt ungeduldig. Er versuchte den angesägten Stein mit einem Schlag bei der Vertiefung zu zerteilen. Doch der Schnitt war wohl noch zu wenig tief gewesen, denn vom kostbaren grünen Stein, brach nur ein Stück schräg ab. Vielleicht konnte man den grösseren Teil noch retten und daraus doch noch ein Beil anfertigen.

 

 

Objet :

Steine mit Sägespuren aus einer jungsteinzeitlichen Siedlung am Zugersee

 

Lieu :
Museum für Urgeschichte(n), Zug

 

Bénévole TaM :
Hannes Weiss

 

à propos de nous:
Hannes und Begleitung, beide zeitlos

 

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