Objektbild
Selfie

< ulteriuras istorgias >

Automobil - nein!


Dialog zwischen Cecilia (pro) und Kurt (contra) Bundi Cecilia, eine Frage; Wir sammeln Unterschriften für ein Verbot des Autofahrens im Bergell, wie damals in ganz Graubünden von 1900 bis 1925. Aber ich bin froh um ein Auto. Es macht uns das Leben um sowiel leichter. Man könnte natürlich viele Fahrten vermeiden. Aber unsere Familie hat ein Maiensäss. Und das ist schon mühsam, wenn wir diesen Weg zu Fuss machen müssen, noch dazu mit Gepäck. Gut. Die Postautos könnten schon noch fahren. Aber jeden Tag fahren über Tausend Pendler, Frontalieri, ins Engadin hinauf und hinunter. Der Lärm ist riesig und die Luft ist schmutzig. Das Postauto fährt ja auch nicht bis zu meinem Maiensäss. Ohne die Pendler und die Autos würde der Tourismus im Engadin zusammenbrechen und die Italiener hätten keine Arbeit mehr. Ja, das sehe ich ein, das wäre auch nicht gut. Was kann man tun. Wenn die Pendler im Bergell wohnen könnten... ...was würden die Bergeller da sagen? Naja, ich nehme meinen Unterschriftenzettel wieder mit. Ciao Cecilia. Ciao Kurt.

 

 

Object:

In der Ausstellung Automobil ist ein Bericht ausgestellt über ein Autofahrverbot in Graubünden. Erst im Jahr 1925 war das Autofahren in ganz Graubünden erlaubt.

 

Lieu:
Sala Viaggiatori, Castasegna

 

TiMer*in:
Annemieke Buob

 

Tgi che nus essan:
Cecilia und Kurt

 

Eine kreative Bergellerin und ein schriftgewandter zugezogener Pensionär haben sich unterhalten

 

2026

 

www.tim-tam.ch / www.mi-s.ch | Automobil - nein!, Sala Viaggiatori, Castasegna