

Auf der Kyburg Markus zieht es zur eisernen Jungfrau. Wahrscheinlich sind wir nicht die Einzigen, die beim Anblick dieses grausamen Folterinstruments ein kalter Schauer den Rücken hinab verspüren. Es ist ein historischer Mythos, wurde aber im Mittelalter nie als tödliches Folterinstrument eingesetzt. Man wollte damit den Menschen das Gruseln lehren. Aber die Leute wurden in dieser Zeitepoche mit anderen Mitteln schrecklich gefoltert, obwohl im Rittertum Mime, Treue und Beständigkeit galt. «Und doch wurden Kriege geführt, die meisten im Namen Christi», meint Markus Fürst. Nicht mehr als zwei Schritte entfernt, zeigt ein Bild in wunderbarem Licht die heilige Familie. Was für ein Kontrast. «Zum Dessert erzähle ich ihnen dann noch etwas!», sagt Markus. «Hier auf der Kyburg habe ich mein Hochzeitsfest gefeiert», verrät er mir.
Object:
Lieu:
Schloss Kyburg,
TiMer*in:
Margrit Wipf
Tgi che nus essan:
Markus Fürst
2026
www.tim-tam.ch / www.mi-s.ch | Besuch auf Schloss Kyburg, Schloss Kyburg,