musee imaginaiere suisse
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Die Museen sind wieder offen und darum kann es weitergehen: Museumsobjekte finden, zu denen man am besten zu zweit eine Geschichte online posten. PS. am 20.3. am Weltgeschichtentag gibt's was zu gewinnen. 

 
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Stöbere durch die Geschichten, die hier laufend neu gepostet werden - erfunden zu Lieblingsobjeken im Museum. Welche magst du am liebsten?

 

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> am 20.3. WELTGESCHICHTEN-TAG Museumpass gewinnen

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Andrea 63,

Herbert älter

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Begegnung am Weiher

Und es begab sich, in den Tagen des Vollmonds im Monat Februar des Jahres 2021, dass Janus, auf seinem Weg aus dem Winter, im ein wenig versteckten Neckertal ein Gegenüber traf, es fragend betrachtete und sich nicht sicher war: sind wir der Anfang oder das Ende, Vergangenheit oder Zukunft, bringen wir Krieg oder Frieden oder sind wir vielleicht nur eine Illusion?

 

 

Andrea 63,

Herbert älter

 

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Sabine,

Magi

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Made in Basel

Wir haben uns zu einem Arbeitsaustausch verabredet und hatten Gipfeli für die Pause gekauft. Beim Kaffee bemerkten wir, dass uns unterwegs offenbar ein Gipfeli abhanden gekommen sein muss. Auf dem Rückweg wollten wir nachschauen, ob wir es irgendwo entdecken würden und siehe da: Das zuvor so unscheinbare Wirtshausschild glänzte nun in Gipfeliform. Die schlaue Raupe hat die Gunst der Stunde genutzt und die willkommene Mahlzeit in einem Zug verschluckt. Das wird bestimmt ein hübscher Schmetterling...

 

Ort: Draussen

 

Sabine,

Magi

 

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Drago,

Lorenza

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Nebbia

In un giorno di nebbia si sparse la voce che delle pecore pregiate si erano smarrite. In una valle remota abitava però un signore molto misterioso, proprietario di una campanella magica in grado di trasmettere il suo suono anche a distanza. Udito il tintinnio le pecore si rimesero in cammino e rientrarono all"ovile. Nei giorni di nebbia, tra i monti, se ascoltalte attentamente scorgerete ancora quella campanella.

 

Ort: Chiesa di Sant"Ambrogio

 

Drago,

Lorenza

 

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Regula 60, Andrea 45, Franziska 55,

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Es war Adam

Adam und Eva haben einen Apfel entdeckt, halbiert und die Kerne gesetzt. Bäume sind gewachsen. Das Paradies hat sich immer mehr gefüllt mit Apfelbäumen. Es wurde richtig eng. Da hatte der Adam die Idee, dass sie raus aus dem Paradies könnten, und damit sie raus konnten, hat er - weil es verboten war – in den Apfel gebissen. Und raus waren sie - und sind im Thurgau gelandet. Adam hat eine Mosterei eröffnet, und da leben ihre Nachfahren noch heute. Mittlerweile hat ihm Eva verziehen... ihr hätte es eben im Paradies fast beser gefallen.

 

Ort: Zuhause

 

Regula 60, Andrea 45, Franziska 55,

 

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Ursula, 66,

Céline, 30

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Ein Ding der Unmöglichkeit

Hilfe, Hilfe, wer hilft? Was ist denn los? Ich werde verfolgt, Hilfe... Von was? Von wem? Ich sehe gar nichts... Weiss ich doch nicht, ich spüre es im Nacken, etwas ist hinter mir her! Ja was, etwa du selber? Ich sehe wirklich nichts. Aber ich, wenn ich den Kopf drehe, es ist gross und schwer, schaurig, ganz schwarz, so hilf mir doch! Ja dann halte doch endlich mal an, ganz ruhig, jaaa. Hmm, jetzt sehe ich es auch, das ist ja riesig! Es bewegt sich gar nicht! Bist du sicher? Kommt es nicht näher? Nein, nein, ganz sicher, es bleibt stehen, hau jetzt aber ab, schnell, schnell, bevor es sich wieder bewegt, reeeenn... Und es bewegt sich doch...

 

Ort: Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen

 

Ursula, 66,

Céline, 30

 

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Astrid, 52,

Alice, 19

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Der Leuchtturm

Es war einmal ein Holzturm, der wurde nach der HESO 2018 nicht mehr gebraucht. Er frönte sein Dasein, ohne eine Rolle im Leben zu spielen. Auf einmal tat sich etwas, der Turm wurde eingekleidet und ging auf Reisen, er kam am Aarestrand in der Witi zu Altreu zu stehen. Dort war es sehr ruhig, nicht so ein Tumult wie an der HESO. Ohje, dachte der Turm, was mach ich bloss hier, allein? Plötzlich riss ein Geschnatter ihn aus seinen Gedanken. "Hey du brauner Riese - was stehst Du da so herum? Erzähl uns, was Du von da oben so siehst, dann erzählen wir dir auch die lustigen Unterwassergeschichten der Aarebewohner." Es waren die Enten, die dem Holzturm plötzlich wieder eine Rolle im Leben zuteilten. So wurde er zum Leuchtturm für die Enten, und er amüsierte sich an deren geschnatterten Geschichten.

 

Ort: Witi bei Altreu

 

Astrid, 52,

Alice, 19

 

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Esther,

Claudia

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Goldene Ideen vergolden Leistungen

In Bern, da gibt‘s ein Haus - ein Schulhaus. Es ist ein besonderes Schulhaus. Ein Schulhaus, das den Schulkindern ein stressfreies Schulleben garantiert. Denn vor langer Zeit verlor Einstein hier sein Hirn und nicht sein Herz. Es steht noch heute hoch auf dem Dach des Schulhauses. Und überstrahlt das ganze Quartier, und nicht nur das. Wenn ein Kind vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe sitzt, streckt es den Finger in die Höhe, und schon strömen die besten Ideen von hoch oben direkt auf‘s Blatt. Ja, so ist das in Bern, in diesem Schulhaus.

 

Ort: Grosses Länggasse-Schulhaus, Bern

 

Esther,

Claudia

 

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Lia, 37 ans,

Jessica, 32 ans

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L"histoire du chien et de la plume

Il était une fois le chien Duccio qui se promenait au Parc de Valency. Un jour, pendant sa promenade, il rencontre la sculpture d"une plume en bois qui lui parle: Duccio, aide-moi. Je suis l"artiste de cette plume. Le roi des corbeaux m"a jeté un sort et il m"a emprisonné dans mon œuvre. Libère-moi, amène-moi la plume d"or! Le roi des corbeaux l"a cachée dans une boîte au sommet du Cervin. Après de nombreuses péripéties, Duccio revient au parc avec la plume d"or et libère l"artiste du mauvais sort. Le roi des corbeaux est condamné à l"exil et l"artiste et le chien Duccio deviennent meilleurs amis.

 

 

Lia, 37 ans,

Jessica, 32 ans

 

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Magi, Jessica, Barbara, Andreas, Andreas, Stella, Yvonne, Ane, Ramona, Theresa, Antje, Lioba. ,

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Liege auf dem Mars

Es war einmal eine Liege, die keine deutschen Handtücher mehr auf sich liegen haben wollte. Sie wollte expandieren zum Mars und konnte gut mitfliegen zum Mars. Doch am Rande war es ihr ziemlich kalt. Das machte aber nichts. Als sie auf dem Mars gelandet war, konnte sie es nicht fassen: eine andere Liege war auch da. Darauf aber sass kein grünes Marsmännchen, sondern ein Mars-Rover. Und da staunte sie nicht schlecht. Auf der Liege lag ein langes rotes Handtuch. Und ein allerletztes Mal hat sie sich bereit erklärt, dass jemand auf ihrer Liege liegen durfte.

 

Ort: Ateliers Winterthur

 

Magi, Jessica, Barbara, Andreas, Andreas, Stella, Yvonne, Ane, Ramona, Theresa, Antje, Lioba. ,

 

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Vreni ,

Daniela

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Der schöne Traum

Sie ist gerade am Einnicken und träumt von ihrem Liebhaber Domenico. Er ist bereits seit Tagen abgereist. In Erinnerung schwelgend hält sie sich selber fest. Denn sie vermisst ihn bereits sehr. Er ist heim zu Frau und Kind nach Rom gereist. Er ist ein berühmter Politiker, und ihre Beziehung begann vor über drei Jahren in Rimini. Am Strand bei Vittorios Bar haben sie sich kennen gelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Es ist jedem selber überlassen, wovon sie träumen könnte.

 

Ort: Stadt Solothurn

 

Vreni ,

Daniela

 

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Judith,

Claudia

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Es kann nur besser werden

Auf der Suche nach dem Licht stieg die Frau die Treppe hoch. Oben streckte sie die Arme dem Himmel entgegen und rief freudig: „Himmel, wie blau du heute bist!“

 

Ort: Kronenbrunnen Altstadt Bern

 

Judith,

Claudia

 

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Ursula 66,

Gruppe im Altersheim, 85 und älter

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Was sieht er wirklich?

Es ist Winter, man sieht es: Schnee liegt auf dem Hausdach. Der Bub ist auf dem Heimweg von der Schule. Er heisst Anton-Fritz-Kurt, ein schöner Name. Er ist wohl 5, 8, 9 oder 10 Jahre alt, und seine Schiefertafel ist geputzt. Sicher mit einem Lumpen, nein, es hat keine Schlieren, das war ein Schwämmli. Was ist das für ein rotes Büchli, das er da mitträgt? Ein Ufgabebüechli könnte das sein, ja. Oder ein Lesebuch. Es ist kalt. Anton-Fritz-Kurt (Gelächter) hat die Hände in den Hosensäcken. Er muss aufpassen, dass die Tafel nicht runterrutscht, das ist ganz gefährlich, wie der die hält…- die kann man nicht mehr flicken, wenn sie mal einen Sprung hat! Und seine Kleider sind sauber, aber es fehlen schon Knöpfe an der Jacke, und sie ist etwas kaputt am Ärmel, da müsste man “wiffle”. Der Bub steht da und schaut, ich glaube er überlegt, ob jemand zu Hause ist, wenn er heim kommt. Vielleicht sieht er Schulkameraden, die miteinander spielen, und er würde auch so gerne mitmachen...

 

Ort: Altersheim in Zürich

 

Ursula 66,

Gruppe im Altersheim, 85 und älter

 

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Danche, 10 Jahre,

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Die drei Steinfiguren

Die drei Figuren: Ihre Gesichter schauen gegen die Sonne. Ich weiss nicht, warum sie so aussehen. Aber ich finde es so toll. Sie sind drei Figuren und sie machen eine komische Pose. Das Mädchen heisst Laure und die zwei Buben heissen Jonas und Fadil. Eines Tages sind Laure, Jonas und Fadil in die Welt gegangen und haben einen riesigen Stein gefunden. Sie wünschten sich, dass sie ein Stein werden. Und dann ist es passiert. Sie verwandelten sich in Steinfiguren. Und so sind sie die drei Figuren geworden.

 

Ort: Kunsthaus, Grenchen

 

Danche, 10 Jahre,

 

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Miguel, 9 Jahre,

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Carlo Bohrers Skultpur

Carlo Borers Skulptur sieht aus wie ein Bohrer, weil er liebte es mit dem Bohrer zu arbeiten. Er liebte den Bohrer, weil er Carlo Borer heisst. Und dann starb er, weil ein Unfall passierte. Der Unfall passierte so: Er wollte ein Bild an die Wand bohren. Und dann rutschte der Bohrer aus und ging in das Herz.

 

Ort: Kunsthaus, Grenchen

 

Miguel, 9 Jahre,

 

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Zorica, 9 Jahre,

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Die drei Figuren

Ihre Gesichter schauen fröhlich in die Sonne. Die sitzende Figur heisst Spase, die Figur auf der rechten Seite heisst Daniel und die Figur auf der linken Seite heisst Sajna. Die drei Figuren sind Geschwister. Daniel lernt gern. Spase tanzt gern. Und Sajna singt gern. Und alle spazieren gern. Nach vielen Jahren leben sie noch heute.

 

Ort: Kunsthaus, Grenchen

 

Zorica, 9 Jahre,

 

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Caro, 45,

Daniela, 54

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Der erste Stand Up Paddler von Solothurn

Er kam vor vielen Jahren, als noch niemand wusste, was SUP ist, von Biel her die Aare runter gepaddelt. Es gab damals noch nicht so moderne Boards, darum paddelte er auf dieser Amphore. Er trug kein Neopren, sondern einen Umhang, der ihn nur notdürftig bedeckte. Hier angekommen wurde er von den Behörden aufgehalten, weil in Solothurn Stand Up Paddeln verboten ist. Er kam hier an Land und wurde sogleich verhaftet. Weil er nur Französisch sprach, verstand er nicht, worum es ging. Als er die Situation endlich verstand, erstarrte er sogleich und schrumpfte auf die heutige Grösse. Seitdem steht er hier als Mahnmal für Behördenwillkür.

 

Ort: Bim Aaremürli (ehemalige Drogenszene)

 

Caro, 45,

Daniela, 54

 

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Chloé, 9 Jahre,

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Die tanzende Skulptur

Es war einmal ein Mann. Der hatte eine Skulptur gemacht. Sie sah so aus, wie sie tanzen würde. Darum nannte er sie die tanzende Skulptur. Er war sehr stolz auf sie, weil sie so schön war. Sie ist so schön, sagte Jean. Dann schenkte er sie dem Kunsthaus Grenchen. Dann wurde sie immer von den Menschen angeschaut. Dann eines Tages kam eine Schule vorbei, um die Kunstwerke und die Skulpturen anzuschauen. Sie mussten mit einer Skulptur ein Selfie machen. Dann kam ein Mädchen namens Chloé. Sie wollte ein Selfie machen mit der tanzenden Skulptur und so wurde sie glücklich! The end!

 

Ort: Kunsthaus, Grenchen

 

Chloé, 9 Jahre,

 

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Sacha, 51,

Nicole, 49

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pi, pa & po und alle sind froh

es ist winter, es ist kalt, es herrscht corona überall... wie schön wäre es, einen besen zu nehmen und zu den drei damen in den süden zu fliegen...

 

Ort: KIM BL Kulturgüterportal

 

Sacha, 51,

Nicole, 49

 

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Katharina, 40, Franziska 58,

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Ort der Wunder

Eine Familie war sehr traurig, weil die Mutter seit einem Verkehrsunfall im Koma lag. Vater und Sohn bauten in dieser Zeit ein Baumhaus – weit oben am Hang. Eines Tages machten sie ein Foto, und der Sohn zeigte dies seiner Mutter. Und - oh Wunder, nach Wochen öffnete sie die Augen und lächelte! Jeden Tag ging es ihr daraufhin etwas besser. Als sie endlich im Rollstuhl nach Hause durfte, wollte der Sohn ihr unbedingt das Baumhaus zeigen. Mitsamt Rollstuhl hievten sie die Frau den Berg hinauf. Und das jeden Tag, bis die Frau dann auch die ersten Schritte zu Fuss ging, denn sie wollte ohne Rollstuhl auch den oberen Stock des Baumhauses sehen. So hat sie wieder laufen gelernt und konnte wieder wandern. Der Sohn aber wurde Reha-Arzt und konnte seine Erfahrung vielen andern weitergeben.

 

Ort: Wald

 

Katharina, 40, Franziska 58,

 

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Doris, 54,

Bärbel, 53

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Blasen

Ich wohne hier oberhalb von Einsiedeln in den Lüften. Fliegen ist meine Welt. Benedikt bewundert mich dafür. Ihm ist es leider nicht gegeben. Wenn er zu mir auf den Hügel steigt, hat er deshalb fast immer seinen grossen Seifenblasenstab dabei. Von hier oben kann er den Blasen zuschauen, wie sie über sein Kloster hinweg in die Ferne schweben. Und auch ein Buch hat er häufig im Arm. Er ist wohl mehr so der Kopfmensch. Heute war es ein Buch von Slotterdijk. Wollt ihr wissen, wie es hiess? «Blasen» - Krah, krah!

 

Ort: beim Kloster Einsiedeln

 

Doris, 54,

Bärbel, 53

 

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Eva, 58,

Cornelia, 67

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Fliegen können

Da stehe ich - die Welt liegt mir zu Füssen, mit See und Stadt, die ganze Welt. Ich habe viel vor. Und bald fliege ich. Wohin? Ich habe viel gelernt, ich bin stark, ich weiss, was ich will. Wenn ich zurückkehre, als gereifte Frau, wird man mir erneut ein Denkmal setzen.

 

Ort: Landiwiese Zürich

 

Eva, 58,

Cornelia, 67

 

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Nora,

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21. August 2023

Es ist heute mal wieder - Klimawandel sei dank - unerträglich heiss. 31 Grad in der Wohnung - ich muss da raus! In der Badi angekommen zeigt sich ein Bild des Schreckens: die Schließung in den letzen zwei Jahren wegen der erst gerade überstandenen Corona-Pandemie lässt die Menschen zu Tausenden in die Badeanlagen strömen. Das Badebecken sieht eher aus wie das Höllentor von Rodin als wie ein Ort der Entspannung. Der Bademeister sieht mit Schrecken in die zwei heillos überfüllten Becken, wo sich die Körper in wildem Gestus aneinander drücken. Die Hölle! Ich gehe wieder nach Hause.

 

Ort: Kunsthaus, Zürich

 

Nora,

 

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Magi, 45,

Delia, 38

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Fernbeziehung Bern-Basel

Meine Freundin Justitia lebt in Bern. Früher konnte ich sie nur während der Museumsnacht besuchen, da ich mich ausschliesslich in dieser Nacht ungesehen davonschleichen konnte. Zum Glück sind nun die Museen geschlossen, sodass jetzt auch tagsüber niemand mein Fehlen bemerkt. Wenn ich Justitia nun öfters besuchen kann, muss ich mich mehr um mein Äusseres kümmern und gehe regelmässig zur Coiffeuse meines Vertrauens. Sie hat ja zum Glück offen. - Samson aus dem Historischen Museum Basel.

 

Ort: Historisches Museum, Basel

 

Magi, 45,

Delia, 38

 

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Franziska 58 und Maja 65,

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Gesslers Hut

Dieser Baum ist schon hier gestanden, als Wilhelm Tell vorbei kam. Hier auf diesem Baum lag der Hut, den er hätte grüssen müssen – was er natürlich nicht getan hat. Da schoss er doch lieber auf Gessler. Tell wurde verfolgt. Der Hut blieb oben. Ein Rabe hat den Hut gepackt. Der Rabe brauchte dringend ein warmes Nest. In dieser kalten Jahreszeit passt so ein Hut perfekt. Und wenn er nicht gestorben ist ...

 

Ort: Wald

 

Franziska 58 und Maja 65,

 

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Veronica, 47,

Lorenza, 53

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La torre

Piombò improvvisamente dal cielo. Poi vento, pioggia, sole, caldo e freddo la plasmarono. Dei nomadi che passavano di li, decisero di arrampicarsi fino alla vetta. Da lassù videro che non erano gli unici abitanti di quelle terre....

 

Ort: Openart Giubiasco

 

Veronica, 47,

Lorenza, 53

 

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Barbara (46),

Thomas (49)

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Zwei aus Schnee

"Kommt uns nicht zu nah! Euer Atemhauch könnte uns schrumpfen lassen! Bitte haltet Abstand! - Wer wir sind? Ich bin Klara, und das ist Kalle - wir haben uns eben kennengelernt. Wie das? Menschenhand formte uns vor wenigen Minuten, und so stehen wir hier gemeinsam und sind dankbar für den Moment Leben, den wir geschenkt bekamen. Und wie wunderbar, dass wir uns so begegnen, oder, Kalle?" Kalle: "Ist nicht alles Wirkliche im Leben Begegnung? Egal, ob sie lange währt oder nur kurz?" Was für ein schöner Gedanke...

 

Ort: Wiesbaden im Schnee

 

Barbara (46),

Thomas (49)

 

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Barbara, 46,

Thomas, 49

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Froschkönigin

Warum setzt sich keine(r) zu mir? Es ist so wunderbar hier oben auf der Mauer. Gerade könnt ich eintauchen ins Rheinwasser...fast kitzelt es mich an den Füßen. Wohin könnte das Wasser mich tragen? Bis ans Meer? Da sitzen doch Menschen am Meer, oder? Könnte ich mich dort dazusetzen? Würden sie mich, dass ich eine Froschkönigin bin? Wie wunderbar wäre es, dort nicht alleine zu sitzen mit dem Blick auf das Meer. Was ich mir jetzt wünsche? Dass Wiesbaden am Meer liegt. Nichts mehr.

 

Ort: Rheinufer Wiesbaden-Biebrich

 

Barbara, 46,

Thomas, 49

 

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Kirstin, 46,

Rosa, 30

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Rosa Panther

Eigentlich hat mir die grosse Raubkatze schon das ganze Jahr über aufgelauert, wenn ich meine abendlichen Runden um den Weissensee gelaufen bin. Sie harrte in der Dämmerung, gut getarnt mit ihrem mattschwarzen Fell, ihr Blick folgte mir beim zügigen Vorbeilaufen – Ungewöhnlicherweise bedeckt nun Schnee das winterlich graue Berlin. Plötzlich ist die Raubkatze unübersehbar auf der grossen weissen Fläche. »Sie hat aber ungewöhnliches Winterfell bekommen«, denke ich bei mir und halte überrascht inne. Ich höre ganz deutlich, wie sie mir zuflüstert: «Folge mir, ich zeige Dir eine Welt aus explodierenden Farben, sprudelnder Kreativität und ursprünglicher Kraft, wo wir wild spielen und so laut lachen, dass es in den Ästen kracht!» Ich bin froh, dass meine Freundin Rosa dabei ist. Sie hat es auch gehört. Wir zögern nicht lange …

 

Ort: im öffentlichen Raum, Berlin

 

Kirstin, 46,

Rosa, 30

 

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Andrea,

Beatrix

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Il giullare dei pietra

Il giovane Gilbert lavorava sempre fino a notte fonda, come guardiano del bovindo nella Münstergasse. Stanco del suo lavoro, sognava di cantare, far pirolette e raccontare barzellette in tutta Europa. La difficile situazione economica però lo ancorava al suo lavoro, ma non lo fermò dal cantare e raccontare barzellette ai passanti. In poco tempo sempre più persone si fermavano nella Münstergasse per ascoltarlo, nonostante le autorità comunali proibivano il raggruppamento di persone. Amato dai bernesi, Gilbert iniziò a indossare un cappello con orecchie a punta e una campanella. Il sindaco, spazientito dalle risa della folla, dal baccano della campanella e dal mancato rispetto delle regole, si avviò per la Münstergasse intento a multare il giovane: “niente più canzoni e niente più barzellette” tuonò. Il giovane Gilbert, inorridito, pianse così a lungo che si rinsecchì come un sasso. Da quel giorno, i passanti della Münstergasse offrono un fazzoletto al giullare, ormai pietrificato.

 

Ort: Centro storico di Berna

 

Andrea,

Beatrix

 

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Urs, 53,

Monika, 50

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Fernbeziehung

Sie hat eine Fernbeziehung – ihre grosse Liebe lebt im Historischen Museum in Basel. Einmal im Jahr - an der Museumsnacht – schleicht sich ihr Freund aus dem Museum, um sie in Bern zu besuchen. Im grossen Trubel der vielen Besucher*innen wird seine Abwesenheit nicht bemerkt. Doch dieses Jahr wurde die Museumsnacht wegen Corona abgesagt, und er konnte nicht kommen. Ihre Enttäuschung und Sehnsucht sind grenzenlos.

 

 

Urs, 53,

Monika, 50

 


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