musee imaginaiere suisse
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Bis die Museen wieder offen sind, lassen sich auch online oder im Freien Kunstwerke und Museumsobjekte finden, zu denen man allein oder zu zweit eine Geschichte erfinden kann. 

 
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Streife durchs Museé imaginaire und schau, welche Geschichten Besuchende zu ihren Lieblingsobjekten erfunden haben. Welche magst du am liebsten?

 

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> SF DRS2: «Dieser Adventskalender hat uns etwas zu sagen.» 

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Ursula, 66,

Zaverio, 93

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Nachsinnen über das Leben

Matilde ruht sich, nach getanem Tagwerk, an ihrem Lieblingsplatz auf dem Felsen zwischen den Bäumen, aus. Sie ist auf dem Heimweg, wieder ist ein Tag vergangen. Matilde ist müde. Jeder Tag geht zu Ende, alles bewegt sich einem Ende zu, wie das Leben, und jeder vergangene Tag bringt das Ende etwas näher. In der Natur findet Matilde Kraft. In der Natur erlebt sie, dass aus dem Ende, aus dem Vergehen, Neues entsteht, sie spürt Zuversicht. Zuhause warten die Kinder. Sie freut sich, gleich wird sie ihren Weg fortsetzen, nur, gerade jetzt, braucht sie noch etwas Ruhe. Matildes Augen schweifen in die Weite, ihr Blick hingegen, ist nach Innen gerichtet. Und doch scheint sie uns zu fragen: "Wie hältst du es mit dem Leben?"

 

Ort: Art@home

 

Ursula, 66,

Zaverio, 93

 

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Vilma, 84 ans,

Navid, 3 ans

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Les grands crayons

On dirait deux grands crayons. C"est peut-être un grand monsieur qui les a perdus ? Parce qu"il faut une très grande main pour dessiner avec ces crayons ! Pourquoi il est gris ? Il faut lui donner un crayon jaune. Ou bleu. Moi je veux les mêmes ! Des crayons très très grands !

 

Ort: Art dans l"espace public

 

Vilma, 84 ans,

Navid, 3 ans

 

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Therese, 76,

Daniela, 54

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Der Debütantinnenball

Heute wird die Ankunft des Dauphin Philippe VI erwartet. Seit Tagen sind die Vorbereitungen im Gange. Köstliche Speisen treffen aus aller Welt ein und füllen die Vorratskammern. Im Schloss wurden die Böden gebohnert und die Geländer poliert. Mit bestem Porzellan und Kristallgläsern wird aufgedeckt. Nebst dem Dauphin werden noch zwanzig weitere Prinzen aus den grossen Königshäusern erwartet, einige sind bereits eingetroffen. Prinzessin Eurydike hat ihre langen Haare mit Veilchenduft besprüht und ihr prächtigstes Ballkleid angezogen. Die Schönheit der Prinzessin ist weltweit bekannt. Plötzlich herrscht Aufregung am Hof und alle eilen zu den Fenstern an der Südfassade. Der Dauphin fährt mit seinem prächtigen, goldenen Schlitten, der von sechs Schimmeln gezogen wird, die Allee zum Schloss hoch. Nach dem Zeremoniell beginnt der Ball um Mitternacht. Als Eurydike mit Philippe tanzt blickt sie ihm in die Augen und es ist um sie geschehen. Sie ist nun "Fit mit Philippe".

 

Ort: Schlossmuseum Waldegg, SO

 

Therese, 76,

Daniela, 54

 

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Daniela, kuverum 12,

Ezio, kuverum 26

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Das Rätsel ist gelöst

Etwa vor 70 Millionen Jahren, im Zeitalter des Mesozoikums lebten die keuschen, koscheren Kovidkois auch in unseren Breitengraden. Es war tropisch warm und die Schweiz lag zu weiten Teilen unter dem Meeresspiegel, nur ihre Gipfel ragten wie kleine Inseln heraus. Die keuschen, koscheren Kovidkois schwammen friedlich umher und fühlten sich sehr wohl, ihre einzige Sorge war von Stegosauren gefressen zu werden. Doch eines Tages schlug ein Meteorit auf der Erde ein und es brach eine Eiszeit an die über hunderttausend Jahre andauerte. Die keuschen, koscheren Kovidkois überlebten das nicht. Vor etwa 2 Jahren wurden bei Ausgrabungen oberhalb von Solothurn nicht nur Saurierspuren gefunden, sondern direkt beim Hallenbad Oberdorf fand man die erstaunlich gut erhaltenen, versteinerten Überreste der keuschen, koscheren Kovidkois. Ein Paläontologe aus dem Forscherteam stammte aus Wuhan. Als dieser nach Hause reiste bekam er plötzlich hohes Fieber. Den Rest der Geschichte kennen wir nun.....

 

Ort: Hallenbad Oberdorf

 

Daniela, kuverum 12,

Ezio, kuverum 26

 

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Bea, 56,

Heidi, 58

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Der goldene Zauberstab

Mit einem goldenen Zauberstab deuten wir in Richtung Torso von Hans Arp und anschliessend zum Torso von Auguste Rodin. Da geschieht etwas Sonderbares: Die Figuren wachsen, strecken sich und erwachen aus ihrem Traum. Sophie zu Camille: „Oh, wie spannend, dass ich nun mit dir reden kann. Es ist sicher nicht einfach mit Auguste zu arbeiten. Deine Werke sind den Seinigen ebenbürtig. Wie ist er damit umgegangen?“ Camille: „Das ist ein ausserordentlich schwieriges Thema – Auguste und ich. Eine Zeitlang ging es gut, doch seine Arbeit stellten die Kunstkritiker immer vor die Meinige - und das ist erniedrigend. Und wie ist es mit dir und Hans?“ Sophie: „Hans ist wirklich ein wunderbarer Partner. Meinen Weg hat er immer unterstützt. Ich hatte schon mehr Möglichkeiten als du. Wie ist es wohl mit den zukünftigen Künstlerinnen?“ Bevor Camille zu Wort kommt lassen die Zauberkräfte nach. Die Menschlichkeit verblasst, die Stimmen versiegen und die Frauen werden wieder zu Stein.

 

Ort: Fondation Beyeler, Basel

 

Bea, 56,

Heidi, 58

 

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Mirjam, 38,

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Der König muss abnehmen

Aung hat nie eine Vorstellung ausgelassen. Der Burmese führt ein kleines Hinterhoftheater in vierter Generation. Selbst für vier Zuschauer fährt er zehn Stunden mit dem Bus von Yangon, wo seine Eltern im Spital liegen, an den Inlesee im Shan-Staat, spielt hier 30 Minuten eine Vorstellung und fährt dann mit dem Nachtbus zurück. Er lässt die Figuren tanzen und Saltos vollführen, ohne dass sich die Fäden verheddern. Doch nicht alle Figuren dürfen tanzen. Der König hier ist etwa 1.50 Meter gross und viel zu schwer, um ihn bei Vorstellungen einzusetzen. Der König möchte gern einmal auftreten, statt immer nur neben der Bühne zu stehen. «Ich muss abnehmen!», sagt er sich und beginnt mit einer Diät. Seit fünf Monaten hat er nichts mehr gegessen, doch sein Holzbauch und seine Holzbeine und -arme wiegen immer noch gleichviel. Im Museum hat er einen besonderen Platz bekommen. Vom Scheinwerferlicht angestrahlt, steht er zentral im Ausstellungsraum und im Mittelpunkt.

 

 

Ort: Figurentheater-Museum, Herisau

 

Mirjam, 38,

 

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Simone Ü50,

Sabine 61

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K uns T - Kunst für uns

K UNS T Die Beweglichkeit einer Frau *Rückwärts *Vorwärts *Stillstand *Ab&Zu einen Kopfstand Eiseskälte, Corona-Vermummung, Sonnenschein und K uns T In Kunst steckt „uns“, stellt Simone fest: Begegnung trotz Corona-Einschränkung Kunst im öffentlichen Raum entdecken, erzählen und sich freuen. Die Frau motiviert uns, Kunst motiviert uns: Ich kaufe mir ein Yoga-Kissen.

 

Ort: Kunst Museum, Winterthur

 

Simone Ü50,

Sabine 61

 

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Kurt und Franziska ,

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Peter hat was verloren

Peter sitzt am Brunnenrand und ein Zettel ist im ins Wasser gefallen. Doch Peter ist wasserscheu. Er erstarrt vor Schreck und sitzt und überlegt noch immer. Um ihn zu erlösen, müsst ihm jemand einen Schubs geben.

 

Ort: Kunst im öffentlichen Raum

 

Kurt und Franziska ,

 

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Karl, Ilja, Magi, Malin,

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Der geheime Knopf

Wir konnten es kaum glauben, aber beim Spaziergang um den gefrorenen See im Jura haben wir DEN geheimen Knopf gefunden. An wenigen Tagen im Jahr ist er aktiv und sehr sehr schwer zu finden. Wenn man ihn an den ausgewählten Tagen drückt, öffnet sich der Baum und eine ganze Cocktail-Party-Bar baut sich in Windeseile voll automatisch auf. Der Dachs kommt dann als Barkeeper und der Specht ist für die Musik zuständig. Das dieser Knopf der richtige geheime sein muss, erkennt man an der riesigen Holzflöte, die in der Nähe steht. Die hat der Specht schon mal vorbereitet und der Wind spielt zur Probe hier schon mal sein Lied.

 

Ort: Draussen - Etang de la Gruère

 

Karl, Ilja, Magi, Malin,

 

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Nilay, 11,

Gaby, 41

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Physikalischer Eisbär

Die ersten Eisschollen treiben um das Hauptgebäude der Physik. Wo steckt der Eisbär? Auf welcher Scholle sitzt er? Was hat er sich bloß mit dieser Maschine gedacht? Bestimmt wollte er damit Fische fangen, nur doof, dass er nicht bemerkt hat, dass es überhaupt keine Fische gibt. Hätte er doch bloß die Maschine in die Limmat gestellt.

 

Ort: Outdoor

 

Nilay, 11,

Gaby, 41

 

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Bianca e Francesca ,

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Der weisse Brunnen

Ein weisser Brunnen steht raffiiniert schräg da, keine Kante ist gerade. Wie das wohl kommt? Hat der Künstler einen geraden Brunnen machen wollen und dann ist was schief gelaufen. und Schief ist schöner als gerade?

 

Una fontana bianca si erge con un angolo ingegnoso, nessun bordo è dritto. Ci chiediamo: come succede? L'artista voleva fare una fontana dritta e poi qualcosa è andato storto? E storto è più bello che dritto?

 

Ort: Kunst im öffentlichen Raum

 

Bianca e Francesca ,

 

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Stefan, 45,

Jeanette, 39

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Preisgeld

Er steht da, fest auf dem Brett, und hat damit jede noch so hohe Welle bezwungen, jede schwierige Situation gemeistert, hat sich der Herausforderung gestellt... so surft er von Wettbewerb zu Wettbewerb, von Auftrag zu Auftrag, von Antrag zu Antrag... bis er wieder mal ein Preisgeld gewinnt und sich für eine Weile als Künstler in sein Atelier zurückziehen kann, wo er sein Brett an den Nagel hängt und endlich wieder Boden unter den Füssen hat.

 

Ort: Baumfigurenkabinett Steinen

 

Stefan, 45,

Jeanette, 39

 

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Re, Leta, Kurt, Franziska zwischen 58j und 76j.,

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Friedolins Nachtgewand

Der Engel Friedolin wünscht sich sehnlichst ein Nachtgewand. Er fliegt verzweifelt durch den Abend, durch das Bergtal und landet erschöpft in einem Schneekissen vor einem Haus. Da wohnt eine Frau. Sie bittet ihn herein. Er erzählt ihr von seinem Wunsch. Ein Nachtgewand aus Tränen. Das ist sehr viel Arbeit. Doch wo findet er Tränen in dieser Nacht. Oder ein Gewand aus Schaum? Schaum aus der Badewanne geht nicht. Da holt die Frau ein Hemd aus dem Schrank. Sie hat es als 13-Jährige im Hand-arbeitsunterricht in vielen Stunden genäht. ‘Vielleicht passt das?’ Der Engel hält das feine Baumwollhemd vor die Brust, lächelt. Er zieht es an, sinkt glücklich aufs Sofa und schläft ein. In der Morgendämmerung schwebt er davon. Dabei verfängt sich sein Nachtgewand im Gipfel der Birke und bleibt hängen. Am Morgen findet die Frau die Balkontüre leicht offen und im Wind flattert an der Birke das glitzernde Hemd.

 

Ort: Home Museum

 

Re, Leta, Kurt, Franziska zwischen 58j und 76j.,

 

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Therese, 76,

Daniela. 54

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Der vergessene National-Held

Tadeusz Kościuszko (* 4. Februar 1746 in Polen-Litauen, heute Weissrussland; † 15. Oktober 1817 in Solothurn) war ein Militäringenieur, der im Russisch-Polnischen Krieg von 1792 und besonders als Anführer des nach ihm benannten Aufstandes von 1794 gegen die Teilungsmächte Russland und Preussen zum polnischen Nationalhelden wurde. In den Jahren 1777 bis 1783 kämpfte Kościuszko auch im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg auf der amerikanischen Seite. Er vertrat die Ideale der Aufklärung und unterstützte die weltweite Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei. Der Status eines Nationalhelden wird ihm ausser in Polen auch in Weissrussland, in den Vereinigten Staaten und teilweise in Litauen zugeschrieben. Mehr Informationen erhalten Sie im Kościuszko Museum in Solothurn. Quelle: Wikipedia

 

Ort: Kosciuszko Museum

 

Therese, 76,

Daniela. 54

 

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24
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Margrit 8j, Elke, *Anita,

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24 Sbrinzla da Nadal

Hildegard e Carolina, ils duos anguels, sezzaivan illa cuschina naira. Els stübgiaivan che regalar a Gesu per seis di da naschentscha. Sco adüna curcha Carolina stübgiaiva, mangiaiva ella üna tschiculattina. Cur ch’ella laivabüttar davent il palperi d'or da tschiculatta, ha Hildegard dit: "Stop! Nus pudessan zambriar our da quists palperis üna bella decoraziun pel bambin.- Vè cumanzain!" Uschè s’ha Carolina dat gronda fadia da mangiar ün kil tschiculatta. Insembel hana pichà sü la decoraziun da Nadal illa cuschina naira. Ellas han invidà tuot las cumpognas a la festa da Nadal. Co cha vus pudais pensar - i nu d’eira plü ingüna tschiculatta!

Bel Nadal*

 

Weihnachtsgeschichte übersetzt

 

 

Ort: Klostermuseum St.Johann, Müstair

 

Margrit 8j, Elke, *Anita,

 

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Cheyanne, jünger,

Daniela, älter

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Der schlanke Riese

Der schlanke Riese bettelt umher und gibt sogar sein letztes Hemd her. Nun trägt er nur noch Mutternatur und hungert troztdem immer weiter. Keiner hat mitleid mit ihm und ignorieren ihn. Je kälter der Winter wird desto grösser wird sein Hunger. Er mag nicht mehr und möchte nur noch schlafen. Sein ewiges Bett soll nun ein Brunnen sein. So legt er sich in das kalte Wasser und schläft schon bald ein.

 

Ort: Statue

 

Cheyanne, jünger,

Daniela, älter

 

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23
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Lianne, 8, Cornelia, 66,

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23 Der Goldene Hirsch

Es war einmal ein verwinterter Wald, dort lebte ein goldener Hirsch. Er hat sich verirrt, weil es neblig war. Da traf er auf ein Kind. Es sagte: "Du bist aber schön, gibt es wirklich goldene Hirsche? Brauchst du Hilfe?" Der Hirsch nickte. "Wie wäre es, wenn du zu mir nach hause kommst?" Der Hirsch folgte dem Mädchen. Das Mädchen wurde müde, der Hirsch ging in die Knie, sodass das Mädchen aufsteigen konnte. Sie galoppierten durch den Schnee. Zuhause hatten sie schon begonnen, Weihnachten zu feiern. Die Eltern verteilten die Geschenke, als das Mädchen in die Stube stürmte: "Hallo, ich habe einen goldenen Hirschen dabei." Die Eltern meinten: "Das ist ja eine schöne Überraschung." "Nein, das ist keine Überraschung, kommt, ich zeige es euch." Die Eltern kamen vor das Haus und sahen ihn. Der ist doch nur goldig angemalt, dachten sie. Aber als sie den Hirsch berührten, merkten sie, dass das keine Farbe war. Sie luden ihn zu sich in die Stube ein und feierten Weihnachten.

 

Ort: Landesmuseum, Zürich

 

Lianne, 8, Cornelia, 66,

 

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22
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f und j und d,

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22 Traum vom Schneemann

Der Schneemann steht allein im Berover-Park beim Beyeler Museum Riehen Basel. Er träumt davon, dass es weisse Weihnachten geben würde. Nur so könnte er das Christkind im Schlitten vorbeifahren sehen - nachts, wenn alle schon schlafen.

 

 

f und j und d,

 

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21
Portrait

Nilay, 11 Jahre,

Gaby, 41 Jahre

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21 Ich möchte einmal ein Christbaum sein!

Jedes Jahr wünscht sich dieser Kaktus nur eines, endlich auch einmal Christbaum zu sein. Geschmückt den Besuchenden Freude bereiten und unter ihm die Geschenke zu versammeln. Noch nie ist es ihm gelungen, doch dieses Jahr hat er bereits die erste Christbaumkugel aufgehängt. Wir drücken ihm die Daumen, dass es ihm dieses Jahr gelingt.

 

Ort: Sukkulenten-Sammlung, Zürich

 

Nilay, 11 Jahre,

Gaby, 41 Jahre

 

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20
Portrait

Remo, 55i e B.A.,

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20 Mary Maggic, Plants of the Future 2013/2020

Installation in der Ausstellung: Potential worlds 2: ECO-Fictions. verschiedene Materialien, Metall Glas, Pflanzen

 

Ort: Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich

 

Remo, 55i e B.A.,

 

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19
Portrait

Ursina, 45,

Jeannine, 41

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19 Fingerzeig - vielleicht wird alles vielleichter

Mariechen und Josephine...

Reisen durch eine wüste Zeit...

 

Jetzt sind wir mal wieder frei...

Also nur fast...

Drum geht alles ohne Hast...

 

Dann ein Knall...

Zuflucht finden wir...

Im Bilderstall...

 

Hirsch wo ist der Ochse...

Unser Esel sucht Gesellschaft...

 

Wir fragen dich wohin...

Du zeigst uns mit deinen Fingern...

In alle Richtungen...

 

 

Ort: Kunstmuseum Wallis, Sitten

 

Ursina, 45,

Jeannine, 41

 

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18
Portrait

Tony 70,

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18 Heiris Arbeitshemd

Heiri war 18 als er das Hemd von seiner Grossmutter geschenkt bekam. Das muss an Weihnachten1908 gewesen sein. Grossdädi sei ja schon ein paar Jahre tot und trage ein anderes Hemd, dort wo er jetzt sei. Sie strich mit den Fingern über den weichen, gelblich verfärbten Barchetstoff, als würde sie ihrem geliebten Josef über die starken Arme fahren.

„Er hat es oft getragen, Sommer und Winter und konnte kaum warten bis er es wieder anziehen durfte, wenn ich es einmal waschen oder flicken musste. Du hast ja die Statur von deinem Grossvater.“

Heiri bedankte sich, zog das Hemd am kragenlosen Oberteil zu seiner Brust und mass die Schulterbreite.

„Passt genau!“ stellte er in seiner trockenen Art fest. Mehr Begeisterung konnte man von ihm nicht erwarten. Das Hemd reichte ihm bis zu den Knien, genau so wie es sein musste, damit es im Sommer den Schweiss in der Hose aufsaugte und im Winter eine zusätzliche Isolationsschicht über die Unterhose legte, gegen die Kälte. So trug er sein Hemd 40 Jahre lang bis er es seinem Enkel zum 18. Geburtstag schenkte. „Passt genau!“ sagte der Enkel in der gleich trockenen Art.

 

Ort: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Tony 70,

 

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17
Portrait

Klara, 61,

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17 Kühe unter dem Kachelofen - Puppe in der Ecke

Die Kachel erinnert mich an meine Kindheit. In unserer Stube stand ein grüner Kachelofen. Darunter war ein freier Raum, gerade gross genug für ein Kind. Dort war mein Versteck, meine Zuflucht und der Aufbewahrungsort für meine Spielsachen. Mein allerliebstes und fast einziges Spielzeug waren Holzkühe, alle von meinem Vater geschnitzt. Mutter und meine älteren Schwestern fanden, als Mädchen sollte ich mich auch mit Puppen beschäftigen. So fand ich als etwa 5- oder 6-jährige unter dem Weihnachtsbaum eine lebensgrosse Puppe samt Wagen. Doch zur grossen Enttäuschung von Mutter und Schwestern schob ich das Geschenk in eine Ecke, verkroch mich unter den Stubenofen und spielte den ganzen restlichen Abend dort mit den heissgeliebten Kühen. Der Wagen fand später regen Einsatz. Er war gross genug, dass ich mich hineinsetzen und die Strasse neben unserem Haus hinunterflitzen konnte. Er war allzu früh «kaputtgeliebt», im Gegensatz zur Puppe.

 

Ort: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Klara, 61,

 

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16
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Laura, 40; Tizulu, 40,

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16 Rinascita

La prima neve e tutto è silenzioso… per un attimo non si sentono più i rumori del mondo. Due anatre mandarine. Belle e malinconiche… Dove migreranno? Dove ci porteranno? Verso il flusso naturale che dà pace, equilibrio e armonia? O vogliamo guardare le gemme dei fiori di pruno che rinascono?

 

Der erste Schnee und alles ist still... für einen Moment hört man die Geräusche der Welt nicht mehr. Zwei Mandarin-Enten. Schön und melancholisch... Wo werden sie hinwandern? Wohin werden sie uns bringen? Auf den natürlichen Fluss, der Frieden, Gleichgewicht und Harmonie schenkt? Oder sollen wir zusehen, wie die Knospen der Pflaumenblüten wiedergeboren werden?

 

Ort: Museo delle culture, Lugano

 

Laura, 40; Tizulu, 40,

 

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Cristina,

Claudia

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Die andere Welt

Die kleine Frau streckte ihren Kopf aus dem Krater der tausend Farben. Sie war überwältigt von der Farbenwelt, die sich vor ihr entfaltete. Sie strich, sprang, schlich über die steilen Hänge. Der Weg durch die farbige Landschaft hielt sich an ihren Händen, ihren Füssen, ihren Kleider fest. Als es langsam dunkel wurde, kam die kleine Frau auf der goldenen Wiese an. Nun konnte sie sich umgeben von dieser samtigen Farbe ausruhen.

 

Ort: Gewerbemuseum Winterhur

 

Cristina,

Claudia

 

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15
Portrait

Caroline, Mariana, Alla und Nora,

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15 Wir kommen noch zu spät!?¨

Irgendwo in der Wüste Negev röhrt ein Kamel nach seinem Besitzer. Es gehört dem König Melchior. Wir schreiben das Jahr null unserer Zeitrechnung. Der auf der Suche nach Weihrauch verloren gegangene König liess sein Kamel bei Caspar und Balthasar zurück. Nach langem Warten entschied sich Balthasar, nach den verschollenen Kollegen zu suchen. Nun steht Caspar alleine mit den Tieren in der Wüste und hofft, es doch noch als erster zur Krippe des neugeborenen Christkinds zu gelangen. Da wir die Namen heute noch kennen, wissen wir "SIE HABEN'S GESCHAFFT!!!!"

 

Ort: Museum Rietberg, Zürich

 

Caroline, Mariana, Alla und Nora,

 

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14
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Therese, 76,

Daniela, 54

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14 Blume der Hoffnung

Im Frühling kommen bessere Zeiten und Corona ist verschwunden. Die Blumen blühen, die Vögelein zwitschern und süsse Erdbeeren wachsen im Garten. Die Mutter liest ihrem Kind ein Märchen vor und der kleine Kevin ist nicht mehr allein. Er greift nach der Wunderblume, denn alle die daran riechen sind gegen Covid-19 immun. Der Himmel hat sich golden verfärbt als Zeichen für ein neues Zeitalter.

 

Ort: Kunstmuseum Solothurn

 

Therese, 76,

Daniela, 54

 

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13
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Therese, 76; Daniela, 54,

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13 Weihnachtsüberraschung

Oskar schleicht sich immer nachts heimlich davon. Auf halbem Weg in den Wald beginnt es in dieser Nacht zu schneien. Plötzlich hört er ein Klingeln und ein helles Licht scheint über ihm. Ein wunderschöner Engel steht vor ihm im Schnee und spricht: «Ich habe eine Überraschung für dich, komm mit!» Oskar hüpft dem Engel in die Arme und sie fliegen davon. Bei einem Stall landen sie und der Engel setzt Oskar auf den Boden. Oskar traut seinen Augen kaum, denn im Stroh sitzen viele hundert Mäuse. In diesem Moment spürt Oskar, dass ihm der Magen knurrt. Sofort setzt er zum Sprung auf die erste fette Maus an, als er unsanft erwacht und bemerkt, dass alles nur ein Traum war.

 

Ort: Naturmuseum Solothurn

 

Therese, 76; Daniela, 54,

 

Objekt
12
Portrait

Leila jung,

Barbara älter

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12 Joujou danse

Das kleine Mädchen wünscht sich seit langem Ballerina zu werden. Auch diese Weihnachten hofft es wieder, so sehr, dass es nicht einschlafen kann. Leise tanzt es die Treppe herunter, um den Weihnachtsmann zu fragen, ob er ihr Tanzschuhe mitgebracht habe und ob er sie auf seinem Schlitten mitnehmen könnte, um die grossen Tänzerinnen der Welt zu besuchen. Plötzlich hört das Mädchen ein Klappern und Rascheln von Tannenzweigen. Eine kleine Tänzerin hängt als Schmuck am Baum und dreht sich um sich selber. Sie sagt: «Jede Nacht träume ich davon, richtige Pirouetten zu drehen. Kannst du mir helfen?» Das Mädchen nimmt die hübsche Figur vom Baum und stellt sie auf den Boden. Beide tanzen in den nächsten Morgen. 

 

Ort: Museum für Gestaltung, Zürich

 

Leila jung,

Barbara älter

 

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11
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Mégane (20 ans), John (16 ans),

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11 La magie de Noël

Lorsque mon frère et moi étions en visite chez grand-père, j’ai cru voir quelque chose bouger sur la grande horloge. Mais c’était impossible, elle ne fonctionnait plus depuis que grand-père avait 10 ans… Mon frère avait semblé l’avoir remarqué aussi. On s’est regardés. Ni une ni deux, nous nous sommes approchés de l’horloge pour essayer de comprendre… Et c’est là que nous avons vu quelque chose d’extraordinaire : les 3 fileuses au bas de l’horloge s’animaient ! La première, Naissance, essuyait ses larmes. Elle avait l’air si fière des jeunes gens que nous étions devenus ! La deuxième, Mariage, nous tendait les bras. Elle semblait excitée, comme pour nous dire que le moment serait bientôt venu. Et la dernière, Mort, semblait attendre, nous souriant d’un sourire bienveillant. Soudain, grand-papa arrivait dans le salon avec nos chocolats chauds. Il nous fit un clin d’œil. Alors lui aussi, il savait ? Ah, la magie de Noël…

 

Ort: Musée d'horlogerie - Château des Monts, Le Locle

 

Mégane (20 ans), John (16 ans),

 


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