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Hoffungsvolle Sparbüchse


Patric hatte sein Versprechen nicht vergessen. Er erinnerte sich sehr gut an den Tag, an dem sein Großvater ihm die Sparbüchse gegeben hatte. Er sollte niemandem etwas davon und von der Abmachung erzählen, es sei denn, schwierige Zeiten brächen an. Patrics Mutter musste dringend im Krankenhaus behandelt werden und sein Vater konnte nach dem Unfall nicht genug Geld verdienen. Sie kannten niemanden, der sie an diesem neuen Ort, an den sie gerade gezogen waren, unterstützen konnte. Am meisten Sorgen machte sich Patric während des Umzugs um sein Kässeli. Denn die Sparbüchse war so konstruiert, dass sie nicht repariert werden konnte, wenn sie einmal kaputt ging. Man konnte sie also nur ein einziges Mal öffnen. Niemand hatte sie je zu öffnen gewagt, und so war sie bis heute von Hand zu Hand weitergereicht worden. Jetzt musste Patric, der jetzige Besitzer der Sparbüchse, entscheiden, ob er diese öffnen sollte oder nicht. Alles, was er wollte, war, seiner Mutter und seiner Familie zu helfen. Patric musste sich nun entscheiden...

 

 

Objekt:

Spätmittelalterlicher Münzfund mit Holzbehälter, Stampa-Maloja

 

Ort:
Rätisches Museum, Chur

 

TiMer*in:
Alexandra Pöllinger

 

über uns:
Azad, Autor & Alexandra, TiMer*In

Kreativ am Weltgeschichtentag 2024 im spannenden Rätischen Museum

 

www.tim-tam.ch / www.mi-s.ch | Hoffungsvolle Sparbüchse, Rätisches Museum, Chur