Objektbild
Selfie

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Einiges aus der Fülle


Lu: Wie positioniert ihr euch?
Mo: Das Figurative, das mit der Figur, der Mensch, hat mich immer angezogen. Das ist meine Arbeit, meine Sprache! 
Ma: Ich male nicht topographisch, ich male den Charakter einer Landschaft, eine Vorstellung, ein grober Entwurf, der steht manchmal monatelang in einer Ecke, die Vorstellung muss sich nach und nach verdichten. Es entsteht ein Farbklang, ein Grundklang, es entsteht die Stimmung des Bildes…
Mo: Die Figuren erscheinen und verschwinden, wie von einem Windstoss erfasst. Hinter dem Sichbaren, ist noch Anderes, es ist ein Auftauchen und Verschwinden. Im Reichtum des Bildes sieht jeder etwas anderes. Es ist die Aufgabe des Publikums, zu schauen, es ist ein Austausch!
Lu: Ist die Kunst ein Ort der Schönheit?
Mo: Meine Augen wollen Schönheit sehen, die Augen des Betrachters sollen nicht erschrecken…
Ma: Schönheit ist nicht für jeden dasselbe. Gute Kunst ist etwas was mich nähren kann, sie ist mein Rückzugsort.

 

 

Objekt:

Eindrücke aus der Ausstellung "Wie Tag und Nacht"

 

Ort:
Museum kunst + wissen, Diessenhofen

 

TiMer*in:
Ursula Gull

 

über uns:
Direktorin/Kuratorin Lucia Cavegn, Künstlerin Monique Chevremont, Künstler Martin G. Becker

 

Werkstattgespräch mit der Direktorin/Kuratorin und der Künstlerin und dem Künstler.

 

2025

 

www.tim-tam.ch / www.mi-s.ch | Einiges aus der Fülle, Museum kunst + wissen, Diessenhofen