Eine tiefe Not, in sich, die nicht ausgesprochen werden kann, es gäbe soviele Optionen, und doch, die Medikamente sind es, immer die Medikamente, die bleiben…
Da war der Mut darüber zu sprechen, über die Not…
Ist sie gegangen um Hilfe zu holen? Zum Arzt?
Dann die Erfahrung, niemand hört mich, niemand hört mir zu, noch mehr Medikamente, ja, das ist einfach, nur abgspiesen werden mit Medikamenten, wurde wieder nicht verstanden, wurde wieder nicht gesehen, es bleibt diese Hilflosigkeit, diese Hilflosigkeit und die Hoffnungslosigkeit, dann kommt die Frage, braucht es mich überhaupt auf dieser Welt?
Objekt: Michael Albisser, *1981.
Es soll etwas aus mir werden, 2025.
Acryl auf Leinwand, 100x140 cm
Marlène Reithofer Scherrer, Stadträtin in Diessenhofen, hat mich mit ihrer engagierten und persönlichen Eröffnungsrede anlässlich der Vernissage “Melancholie zwischen Traum und Wirklichkeit” sehr beeindruckt.