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Erfindung gegen die Bienen


Im Dreissigjährigen Krieg (1618-1848) wurden regional Bienen durch Brände und starke Rauchentwicklung durch kriegerische Handlungen stark dezimiert. Dies führte wegen der allgemeinen Lebensmittelmangelllage zu weiterreichenden Problemen. Infolgedessen gab es zuwenig Früchte, auch Gemüse wurde unzureichend bestäubt, und der Herzog von Baden-Würtemmberg konnte seinen Kindern kein Honiggebäck kredenzen lassen. Deshalb gab er beim hiesigen Dorfküfer Bruno Kirschbaum die Erfindung eines Bestäubungsgerätes in Auftrag. Das Gerät konnte der Bestäuber an seinem Gürtel befestigen und auf damit auf den Obstbaum klettern. In der länglichen Hohlform liessen sich Pollen mit Milch zu einem Brei verrühren. Mittels eines Mörsers wurden Breiteilchen vorne auf die hölzerne Spitze gestrichen und auf die einzelnen Blüten aufgetragen. Diese Übergangslösung war nicht sehr nachhaltig. Einige Zeit nach dem Krieg erholte sich die Bienepopulation. Das Wissen um die Funktion des Bestäubungsgerätes ging verloren.

 

 

Oggetto:
Köcher mit Wetzstein

 

Luogo:
Museum Allschwil, Allschwil

 

Volontari* TaM:
Daniel Krieg

 

su di noi:
Anne und Daniel

 

 

2026

 

www.tim-tam.ch / www.mi-s.ch | Erfindung gegen die Bienen, Museum Allschwil, Allschwil