

Was passiert vor diesem Bild mit uns? Was ist zu sehen drauf? Wer sieht was und warum? Elisabeth fragt sich, was der Dachbodenfund ihres Mannes wohl wert sei, ein gesticktes Kissen von Ferdinand Nigg. Ihre Familie habe es gleich rahmen lassen. Den "Nigg" kenne man ja in Vaduz gut. Als Allrounder und Alltagsgestalter. Amanda hat gehört, dass er im Alter im Städtle gelebt habe und jeden Tag zu Fuß nach Buchs gelaufen sei. Davor sei er offenbar weit in der Welt herumgekommen. "Vom Werkbund zur Mystik" ist der Titel eines Buchs über ihn, der sie dazu animiere, hinter das Wesen der Dinge auch im Alltag zu schauen, sagt Elisabeth. Sind es Engel? Seltsame Reiter, die über Liechtenstein fliegen? Ein einfaches Stickbild löst so viele Erinnerungen und kindlich-freudige Gefühle in uns aus. Alltägliches Glücksgefühl mit Kunst!
Oggetto:
Ferdinand Nigg, Seltsamer Ritt III, o.d. Woll- und Baumwollstickerei auf Stramin
Luogo:
Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz
Volontari* TaM:
Margarete Zink
su di noi:
Elisabeth, 79; Amanda, 48 & Margarete, 52
Wir sind drei Frauen, die sich gerade beim Kickoff-Anlass von TiM-Tam kennengelernt haben. Elisabeth Sele, Vaduzerin, Mitglied der Museumsgesellschaft. Amanda Fowler, Neo-Liechtensteinerin, Weberin, Host in der Ausstellung, in der das Bild hängt. Als Interviewerin Margarete Zink, Vorarlbergerin, TiMerin, versteckt sich lieber und schreibt darüber.
2026
www.tim-tam.ch / www.mi-s.ch | Alltagskunst - Kunstalltag, Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz