

Wenn man als urban lebender Mensch dieses vorwiegend in blau gehaltenen Bild betrachtet, ist es so, als stehe man alleine in dieser abgelegenen Winterlandschaft, fühlt sich aber nicht einsam. Der Schnee wirkt unberührt. Es sind keine Fussspuren zu sehen. Nur das Haus und die Scheunen zeugen von menschlicher Präsenz. Alles wirkt verlassen und doch beruhigend. Der aufsteigende Nebel im Hintergrund erinnert an durchsichtige Feenwesen die durch die kahlen Bäume tanzen als wollten sie die Dämmerung feiern. Man möchte noch etwas in dieser Landschaft verweilen, aber das letzte durchschimmern des Tageslichtes durch die Wolken kündigen die nahende Wende von Tag und Nacht an und ermahnt einem zum Weitergehen, zurück in die urbane Welt die einem so vertraut ist.
Objet :
Winter, Oel auf Leinwand von Martin Guido Becker
Lieu :
Museum kunst + wissen, Diessenhofen
Bénévole TaM :
Priska Vigato
à propos de nous:
Rüdiger und Priska
Wir haben uns spontan am Neujahrs-Apero im Museum Kunst und Wissen, Diessenhofen kennen gelernt.
2026
www.tim-tam.ch / www.mi-s.ch | Wende von Tag und Nacht, Museum kunst + wissen, Diessenhofen