musee imaginaiere suisse
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Nora 38 ,

Sabrina 26

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Die Gehirnerschütterungen!

An einem schönen Vormittag im Wald spazierend, fiel ich plötzlich in ein Loch im Waldboden. Da hab ich mir schlimm den Kopf angeschlagen. Als ich die Augen wieder öffnete, sah ich alles verschwommen. Die Bäume, die über mir standen, ergaben geometrische Muster. Ich konnte meinen eigenen Kopf sehen. Irgendwie erschien mir, was ich sah, wie eine gotische Kirchen-Decke.

 

Lieu: Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich

 

Nora 38 ,

Sabrina 26

 

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Jessica, 14 Jahre,

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Das Schicksal der Familie Rothenfluh

Die Familie Rothenfluh lebte immer auf grossem Fusse, bis der Vater aufgrund einer Krankheit arbeitslos wurde. Da die Familie nie ans Sparen gedacht hatte, wurde sie arm. Sie konnte sich weder Kleider noch Essen oder ein Dach über dem Kopf leisten. Die vier Kinder magerten immer mehr ab, sie sahen schrecklich dürr aus. Doch dann kam ein amerikanischer Doktor in die Schweiz, um die Familienversorger wieder gesund zu machen, sodass sie wieder arbeiten gehen konnten und die Familie versorgen konnten. Er half auch Herrn Rothenfluh, kostenlos wieder in die Gänge zu kommen. So konnte er wieder arbeiten gehen und die Familie versorgen, sodass sie wieder genug Kleider, Nahrung und ein Dach über dem Kopf hatte. Die Familie war dem amerikanischen Doktor sehr dankbar und möchte in der Zukunft auch so hilfsbereit sein. Sie wurde auch "das Wunder" oder "die Glückliche" genannt. Später erzählte sie auch, dass es auch mal gut war, mit wenig auszukommen, obwohl es natürlich schwierig war.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Jessica, 14 Jahre,

 

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Kora, 14,

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Ein Obwaldner in Rom

Alois Durrer war ein junger Mann aus dem Dorfe Giswil. Er stammte aus einer Bauernfamilie und hatte sich in der Schule nie wirklich Mühe gegeben. Wozu auch? Es war schliesslich schon immer klar gewesen, dass er, als ältester Sohn, den Hof übernehmen würde. Englisch, Französisch, Mathematik, all das brauchte er dazu nicht. Und Italienisch erst recht nicht. Überzeugt, alles Nötige (nur das Nötigste) gelernt zu haben, schloss er die Schule ab, um seine Eltern zu Hause zu unterstützen. Doch die hatten plötzlich andere Pläne für ihn: Als Gardist sollte er in Rom dem Papst dienen. Da merkte Alois, dass Italienisch vielleicht doch nichts Schlechtes gewesen wäre. Schon zwei Wochen später reiste er nach Rom. In Italien diente Alois drei Jahre. Und drei Jahre lang sprach er kein Wort.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Kora, 14,

 

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Marius 14,

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Der verlorene Sohn

Es war einmal ein alter Mann namens Fridolin der Mächtige. Er wohnte in einem kleinen Haus tief im Wald. Er war sehr einsam, da seine Frau bei der Geburt seines Sohnes starb und sein Sohn schon lange vermisst wurde. Eines Tages machte er sich auf die Suche nach seinem vermissten Sohn. Er wusste nur, dass sein Sohn von einem Drachen entführt wurde. Er nahm seinen magischen Stock und ging in den Wald hinaus. Tief im Wald begegnete er einem Diener des Drachen. Er fragte ihn, wo sein Sohn sei. Der Diener wollte dies jedoch nicht sagen, sonst würde er umgebracht. Der alte Mann bedrohte ihn mit seinem magischen Stock und der Diener fing an zu reden. Er erzählte dem alten Mann, dass sein Sohn in einem Schloss festgehalten wird. Er machte sich auf den Weg. Dort angekommen, gab es ein grosses Gefecht zwischen dem Drachen und dem alten Mann. Fridolin besiegte den Drachen, leider hatte der Drache zuvor dafür gesorgt, dass sein Sohn es nicht schaffen würde.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Marius 14,

 

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Silja, 14,

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Die fremde Frau

Einmal kam eine fremde Frau nach Sarnen und bat bei der Familie Rothenfluh um Asyl. Erst wollte Mutter Rothenfluh die Fremde nicht einlassen, doch als diese klagte, dass sie bald in der Kälte erfrieren würde, hatte sie Erbarmen. Die fremde Frau stellte sich als Anna vor. Als am Abend der Vater mit den Kindern vom Holzsammeln heimkam, assen und beteten sie gemeinsam. Herr Rothenfluh wollten wissen, von wo Anna komme und weshalb sie hier sei. Darauf antwortete Anna: «Ich komme aus Lungern und möchte hier meine verstorbene Mutter finden.» In der Nacht erwachte Herr Rothenfluh wegen einem Aufschrei und hörte, wie Anna etwas, für ihn Unverständliches sang. Sobald Anna wieder schlief, ging er zum Pfarrer und klagte Anna als Hexe an, weil er glaubte, dass Anna den Geist ihrer Mutter beschwöre. Zu ihrer Verteidigung sagte Anna vor dem Richter, dass sie vom Schrei eines Kindes erwachte und ihm ein italienisches Lied sang und dass sie das Grab ihrer Mutter suchte. Doch niemand glaub

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Silja, 14,

 

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Tim, 14 Jahre,

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Johann, der Patriot.

Es war einmal ein junger, stolzer Soldat namens Johann. Er und seine Frau Bianca lebten glücklich zusammen in Lungern. Eines Tages kam die Nachricht, dass seine besonderen Fähigkeiten als Soldat zur Verteidigung von Bern gebraucht werden könnten. Für ihn bedeutete dies, dass er sich für die Verteidigung seines geliebten Landes oder für seine geliebte Frau entscheiden musste. Für Johann, den Patrioten, war die Entscheidung klar, sein Land kam an erster Stelle. Seine Frau konnte seine Meinung überhaupt nicht nachvollziehen und beendete ihre Beziehung. Doch dies beeinflusste Johann und seine ausserordentlichen Fähigkeiten als Soldat nicht. Somit sieht man auf dem Bild Johann, den Patrioten, der stolz die Schweiz verteidigt und dessen Liebe für sein Land grösser war als die für seine eigene Frau.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Tim, 14 Jahre,

 

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Nevin, 14 Jahre,

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Das ungewollte Kind

Es war einmal eine Frau namens Dorothea. Sie war eine der ersten Nonnen und wohnte in Sarnen. Eines Tages bemerkte sie, dass sie ein Kind bekommen wird und wollte das möglichst lang verschweigen. Sie war eine sehr wohlhabende Nonne und war auf ein Fest eingeladen. Auf diesem Fest wurde sie von einem Mann zum Tanz aufgefordert. Er bemerkte jedoch, wie gross der Bauch von Dorothea war, und sie gestand ihm, dass sie schwanger ist. Er verkündigte diese überraschende Nachricht allen Leuten am Fest, da es verboten ist, als Nonne ein Kind zu haben. Am nächsten Tag wurde bekannt gegeben, dass sie ihr Kind gebären kann, aber das Kind abgeben muss. Da der Vater des Kindes unbekannt war, kam das Kind in eine Pflegefamilie. Die Nonne war sehr traurig, da sie ihr Kind gerne behalten hätte. Andererseits war sie sehr froh, dass sie immer noch Nonne sein durfte.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Nevin, 14 Jahre,

 

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Sina, 14,

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Dreizehn

Als ich eines Tages nachhause kam, standen Tulpen auf meinem Tisch. In den Tulpen steckte eine Nachricht mit der Zahl dreizehn. Ich dachte mir aber nichts dabei. Am nächsten Tag bemerkte ich, dass eine Tulpe fehlte und wieder dachte ich mir nichts dabei. Drei Tage später waren es nur noch neun Tulpen. Langsam begann ich mir Sorgen zu machen. Brach nachts jemand in meine Wohnung ein? Oder schlafwandelte ich? Wieder versuchte ich meine Angst zu verbergen und mir selbst gut zuzureden. Als aber nach sieben Tagen nur noch zwei Tulpen übrig waren, alarmierte ich die örtliche Polizei. Diese hielt mich aber für verrückt und glaubte mir nicht. Sie ging davon aus, dass ich die Tulpen selbst wegnahm. Als sie mich wiederum zwei Tage später tot in meiner Wohnung auffand und keine Tulpe mehr übrig war, änderte sie garantiert ihre Meinung.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Sina, 14,

 

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Hannah, 13,

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Gutenachtgeschichte

«Mama kannst du mir eine Gutenachtgeschichte erzählen?» «Gerne. Also, die Geschichte handelt von einer Frau namens Maria. Maria arbeitete als Magd bei einer grossen Bauernfamilie. Es war Sonntag und Maria ging wie jeden Sonntag zur Kirche. Als Maria aus der Kirche kam, knallten Schüsse. Die Leute auf dem Markt flohen in alle Richtungen. Maria wurde angeschossen, doch sie stand wieder auf und rannte, so schnell sie noch konnte, durch die Gassen davon. Als sie auf die Landstrasse einbog, die zu dem Bauernhof führte, in dem sie arbeitete, fiel sie hin. Da ritt eine Frau vorüber. Die Frau half Maria in den Sattel und brachte sie in eine Burg. Die Frau kümmerte sich um Maria, solange sie verletzt war, und bot ihr später eine Arbeit an. Diese Frau hat Maria das Leben gerettet. Diese Geschichte soll dich lehren, den Menschen in Not zu helfen.»

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Hannah, 13,

 

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Sarina, 14,

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Spätsommerblumen

Ein Mann kaufte sich im späten August die letzten übrig gebliebenen Sommerblumen. Sorgsam hegte und pflegte er sie und stellte sie in die schönste Vase, die er fand. Trotz aller Sorgfalt fingen die Blumen schon wenige Tagen später an zu verblühen. Die hübschen Blütenköpfe fielen ab und der Mann vergrub sie in seinem Garten. Die Stiele liess er in der Vase, damit sie ihn erinnerten. Als der Mann auch Tage später nicht mehr im Dorf zu sehen war, suchte man ihn, fand jedoch nur einen Zettel, der neben den leeren Blumenstielen lag. Der Mann vermachte die Blumen an denjenigen, der sie fand und verzeichnete als seinen letzten Wunsch, neben jenen Blütenköpfen begraben zu werden, falls man ihn jemals finden würde.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Sarina, 14,

 

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Louisa, 14,

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Die tödliche Leidenschaft von Justine

Um 1881 herrschte Freude im Hause Imfeld. Endlich eine Tochter nach vier unerzogenen Söhnen. Justine wurde wohlerzogen und besuchte täglich die Schwesternschule. Mit ihren Brüdern hatte sie weniger Kontakt, da diese sich mehr für Kriegsspiele interessierten. Ganz fasziniert war sie von der Kräuterkunde und sie beschloss, dass sie damit Menschen helfen wollte. Ihre Mutter hielt nichts davon und war der Meinung sie soll den Nachbarsjungen heiraten und ihre Leidenschaft beiseitelegen. Justine befolgte die Anweisung ihrer Mutter und schloss Ehe mit dem Jungen, der für sie wie ein Bruder war. Allerdings verstarb dieser bald im Krieg und sie beschloss sich nun mit vollem Einsatz der Heilung, mithilfe Kräuter, zu widmen. Diese kam aber nicht überall gut an und Justine war schnell als die «Dorfhexe» bekannt. Ihre Mutter schämte sich für sie und schlich sich eines Tages in Justines Zimmerchen und erstach sie mit dem Dolch ihres Mannes. Autorin: Louisa, 14

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Louisa, 14,

 

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Timo, 14 Jahre,

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Der Ritter Eisenhelm

Es kam einmal zum Krieg zwischen Sarnen und Alpnach. Sarnen war gut bewaffnet, jedoch nicht sehr mutig und stark. Die Alpnacher hingegen hatten keine guten Lanzen und Schwerter, sondern kämpften mit Mistgabeln und Stöcken. Sie kämpften mit Herzblut und dem Willen, ihr eigenes Land zu beschützen. Das konnten die Sarner von sich nicht behaupten, denn dort lebten fremde Herrscher. Der Kampf sah gut aus für Alpnach, man merkte, dass sie mit aller Kraft kämpften. Als Sarnen sah, dass sie bald besiegt würden, suchten sie schnell eine Lösung, denn sie wollten nicht ihre Burg verlieren. Da kam der Ritter Eisenhelm und hatte eine Idee, wie sie die Burg behalten können. Er ging schnellen Schrittes zu den Alpnacher und verhandelte, dass die Alpnacher nie unterdrückt werden von den Sarnern, sie die Burg jedoch behalten dürfen. Durch diese Heldenaktion wurde er zum Herrscher über Sarnen und regierte in der Burg von Landenberg. So hat Sarnen bis heute noch einen grossen Respekt vor Alpna

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Timo, 14 Jahre,

 

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Rebecca, 14,

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Die Unbekannte Frau

Es lebte einmal eine alte, weise aber auch geheimnisvolle Frau in Sarnen. Niemand kannte sie wirklich gut und doch gab sie jedem, der sie danach fragte, einen guten Rat. Nicht mal ihr Name war der Dorfgesellschaft bekannt. Sie wurde im ganzen Dorf immer nur «Die Unbekannte» genannt. Sie war gar so unbekannt, dass auch ihr Wohnort ein Geheimnis war. Eines Tages erlitt sie in ihrem versteckten Häuschen einen Herzstillstand, der sie von den Lebenden trennte. Sie wurde geliebt, war doch so unbekannt und blieb für immer im Gedächtnis der Sarner Einwohnerschaft.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Rebecca, 14,

 

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Jael, 14,

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Der Mord am Waisenkinnd

Ein Kind, das seine Eltern nie kennengelernt hatte, da diese auf Expeditionen waren, lebte in Sarnen. Das Kindermädchen hatte das Kind erzogen und gepflegt. Das Mädchen mochte es jedoch nie. Eines Tages nahm das Kind seinen ganzen Mut zusammen und schrieb seinen Eltern einen Brief, wie fürchterlich es sie vermissen würde und wie schrecklich das Kindermädchen war. Daneben hatte das Mädchen eine Flasche bereitgelegt, um den Brief am nächsten Tag in den See zu werfen. Zu seinem Pech vergass das Waisenkind jedoch den Brief auf dem Pult und das Kindermädchen las ihn. Aus Wut und Enttäuschung ging sie auf das schlafende Kind los und erwürgt es.

 

 

Jael, 14,

 

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Ayleen, 13,

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Tulpen und Rosen

Rosie wusste das die Zeit kam, ihren Mann zu verabschieden. Er musste in den Krieg ziehen. Jeden Monat aber versprach ihr Mann, eine gelbe Tulpe zu schicken. Im Juni, wunderschöne frische gelbe Tulpen. Einen Monat später wieder. So verging die Zeit. Ein halbes Jahr, 2 Monate und 13 Tage sind vergangen, seitdem ihr Mann in den Krieg gezogen ist. Februar. Erfreut rannte Rosie dem Boten entgegen, der ihr jeden Monat die Tulpen lieferte. Doch etwas muss passiert sein. Anstatt eine hellleuchtend gelbe Tulpe, wurde Rosie eine rote, schon fast schwarze Rose überreicht. Sofort wurde ihr klar, sie wird ihrem Mann in diesem Leben nicht mehr begegnen.

 

 

Ayleen, 13,

 

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Kilian, 14 Jahre,

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Der junge Fürst Alpnachs

Im frühen 16. Jahrhundert herrschte eine Fürstenfamilie über das naheliegende Dorf Alpnach und Umgebung. Der Familie unterstanden unzählige Untertanen, sie dienten der Familie treu. Eines Tages verstarb der Fürst. Des Fürstens ältester und einziger Sohn, der mittlerweile erwachsen war, wurde nun zu seinem Nachfolger. Der zunächst barmherzige Fürst verfiel der Habgier und gegen Ende seines jungen Lebens wurde der in Sarnen ansässige, von dem Fürsten angeheuertem Vogt mit Waffengewalt von den Bewohnern vertrieben. Der kühne Fürst entgegnete dem danach entstandene Aufstand mit einigen Truppen. Das hiesige Problem wurde nicht, wie gedacht innert einigen Stunden gelöst, sondern dauerte nahezu einen ganzen Monat, um die Bevölkerung Sarnens unter Kontrolle zu kriegen. Des Aufwands wegen regierte der Fürst mit stählerner Härte. Einige Zeit später wurde der junge Fürst von seinem Amt mit Waffengewalt enthoben und auf dem Pranger in Sarnen hingerichtet. Ein neuer Herrsc

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Kilian, 14 Jahre,

 

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Maurus, 14 Jahre,

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Der alte, weise Mann

Einst gab es einen alten Mann in Giswil. Er lebte in einem kleinen Haus am Rande der Laui. In seinem Leben war der Glaube zentral. Darum ging er auch jeden Tag in die Kirche, um zu beten. Eines Tages, als er in die Kirche beten ging, rief ihn eine tiefe Stimme und warnte ihn vor einem grossen Unwetter, bei der die Laui hoch werde, die Kirche auf dem Hügel und das halbe Dorf überschwemmen würde. Nachdem er diese Stimme gehört hatte, rannte er ins Dorf und warnte alle vor dem grossen Unwetter. Niemand wollte ihm glauben und beachtete ihn nicht einmal. Der geschwächte Mann zog sich zurück nach Hause, packte seine sieben Sachen und suchte sich das nächste verlassene Haus auf der Wiler Seite von Giswil. Schon wenig später, wie befürchtet, zog ein grosses Gewitter über Giswil, die Laui wurde hoch und überschwemmte die Kirche und einen grossen Teil Giswils. Viele kamen ums Leben. Ab diesem Zeitpunkt schenkte ihm jeder Beachtung und er wurde zum Beschützer der Giswiler Bewohner.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Maurus, 14 Jahre,

 

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Denise, 10 Jahre,

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Die Italienerin

Es war einmal eine Frau. Sie kam aus Italien. Eines Tages hat sie ihren Mann Sepp gefragt: «Wollen wir ins Älggi wandern gehen?» «Ja, ok.» Und dann gingen sie. Aber die Italienerin hatte ihre Ohrringe vergessen. Dann gingen sie wieder zurück, um die Ohrringe zu holen. Dann machten sie sich auf den Weg. Aber die Italienerin hatte auf dem Weg ihre Ohrringe verloren. Kurz danach passierte etwas Schreckliches: Die Kühe hauten ab und griffen Sepp an! Sepp hatte grosse Angst und er war in Gefahr. Seine Frau war im Schock. Sie probierte mit den Kühen zu sprechen. Die Kühe hörten zu, stoppten Sepp anzugreifen und gingen zum Stall. Sepp und seine Frau gingen retour. Sie fand ihre Ohrringe und sie zog sie wieder an. Seitdem hatte sie wieder Glück.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Denise, 10 Jahre,

 

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Alexandra, 11 Jahre,

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Annemarie Müller und die Tiere

Es war einmal eine Frau namens Annemarie Müller. Sie lebte tief im Wald beim Glotersegg. Sie hatte eine besondere Tür, die sich selbst verschliessen konnte. Am 19. April 1896 hörte Annemarie Müller ein seltsames Geräusch: Einen Hund bellen, einen Wolf heulen und einen Bären knurren. Sie holte das Beil. In diesen Moment kamen die drei herein. Annemarie wurde blau, sogar dunkelblau. Dann machte es pum, die Tür schloss sich. Alle Tiere fielen vor Schreck tot um. Als die Bewohner von Sachseln vom Tod der Tiere hörten, meinten sie, Annemarie müsse eine Hexe sein.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Alexandra, 11 Jahre,

 

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Sandra, 10 Jahre,

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Das versunkene Dorf

Es war einmal eine alte Frau, sie hiess Trudy-Annemarie. Sie wohnte in der Gemeinde Sachseln in einem sehr alten Haus. Alle Menschen sagten ihr die gefährliche Hexe. Plötzlich gewitterte es, da schoss ein Blitz in den Felsen und es rutschte ein Stein hinunter. Die Alte erschrak. Doch als sie an dem Stein vorbei ging, fing es an zu regnen. Den ganzen Tag und die ganze Nacht. Es hörte nicht mehr auf zu regnen, es regnete und regnete. Der See wurde immer höher und höher, die Häuser versanken im Wasser.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Sandra, 10 Jahre,

 

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Lynn, 10 Jahre,

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Der Beweis

Es war eine dunkle und kalte Nacht im Chalchhofen. Es war einmal eine Frau. Die nannte man die Eisfrau, weil sie nie fror. Man erzählte von ihr, dass sie in der Nacht im Chalchhofen herumspuke. Aber nur in kalten Nächten wie diese es war. Wenn die Eisfrau erschrak, stiess sie einen Schrei aus. Ihre Schreie hört man noch mehrere Jahre später, immer am gleichen Datum. In dieser Nacht war ein Mann im Chalchhofen. Er wollte den Bewohnern von Sachseln beweisen, dass es die Eisfrau gibt, weil alle dachten, es sei nur ein Märchen. Dieser Mann hatte die Eisfrau entdeckt. Er hatte ein Foto gemacht, wie sie ein Schloss aufhing. Der Mann war auf einen Stock gestanden. Die Eisfrau erschrak. Sie verschloss das Schloss und liess einen Schrei los. Der Mann hatte gedacht, er hätte ja noch ein Foto als Beweis. Er ging ins Büro zurück und zeigte das Foto. Oje, da war nur ein Schloss zu sehen.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Lynn, 10 Jahre,

 

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Gian, 10 Jahre,

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Der Stein des Geldes

Der Dorftrottel aus Sachseln ging einkaufen, aber er bekam nichts. Der Verkäufer sagte: «Du bist dumm. Du hast ja kein Geld.» Dann ging der Dorftrottel traurig nachhause. Aber er fand auf dem Weg einen Stein. Es war kein normaler Stein. Es war ein wertvoller Stein. Er verkaufte ihn für 1"000"000 Kronen. Für den Dorftrottel war das toll. «Jetzt gehe ich mir etwas leckeres einkaufen», dachte er sich. Er kaufte sich Brot. Als er das Brot gegessen hatte, ging er ins Bett. Aber am nächsten Tag war er gestorben.

 

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Gian, 10 Jahre,

 

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Anisa, 10 Jahre,

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Die wunderbare Frau

Einmal lebte eine Engelsfrau in einer armen Familie. Aber niemand wusste, dass sie eine war, nur sie wusste es. In ihrer Familie wurde sie Annamaria genannt. Sie war 30 Jahre alt und hatte einen Heiligenschein auf dem Kopf. Sie ging sehr gerne aufs Stucklichrüz. Annamaria wanderte eines Tages hinauf. Sie hatte einen Rucksack mitgenommen. Dort drin waren eine Flasche Wasser und ein Butterbrot. Zuhause spielten ihre Geschwister miteinander und sie hatten viel Spass. Mama machte das Brot fürs Z`nacht. Papa hackte draussen Holz für das Feuer. Annamaria wanderte tapfer weiter, obwohl sie merkte, dass da viele wackelige Steine am Boden waren. Bei einem von diesen Steinen passierte das Unglück: Sie fiel in die Tiefe. Als sie den Heiligenschein anfasste, geschah etwas Wunderbares. Sie konnte plötzlich fliegen. Annamaria sagte, dass sie jetzt hinauf fliege, um mit den Engeln zu sprechen.

 

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Anisa, 10 Jahre,

 

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Jessica, 11 Jahre,

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Die alte Hexe Lucifer

Eines Tages kam eine liebe alte Frau ins Stuckli Schulhaus in der Gemeinde Sachseln. Sie ging in den obersten Stock und platzte in den Unterricht der Klasse 4b. Aber in Wirklichkeit war sie nicht die liebe alte Gundula, sondern die böse Hexe Lucifer. Sie suchte nach der Zauberrose. Die Legende besagte, wer die Rose in die Hand nehmen würde, würde für immer über uneingeschränkte Macht verfügen. Sie wollte die Macht besitzen, denn sie hatte den Tipp von einem Fussgänger bekommen. Die Schüler standen auf und fingen an auf die Hexe einzuschlagen. Die Hexe liess sich das aber nicht gefallen und sie kämpfte gegen die Schüler. Sie war stark, aber die Schüler gaben nicht auf. Doch schliesslich gewann die Hexe. Aber die Zauberrose war nicht da. Lucifer war so wütend und stürmte aus dem Schulhaus. Seitdem hat sie niemand je wiedergesehen.

 

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Jessica, 11 Jahre,

 

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Adrian, 11 Jahre,

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Jakob

Jakob war Älpler auf der Älggi- und Chlischterli-Alp. Wenn die Älggi-Alp jeweils abgegrast war, zog er mit seinem Vieh auf die Chlischterli-Alp. Am Vortag kontrollierte Jakob noch einmal den Weg und er zäunte den Abhang aus. Als er den ganzen Weg kontrolliert hatte, machte er sich auf den Weg nach Inäbach. Dort angekommen, hörte er ein fürchterliches Heulen. Auf dem Weg zur Älggi sah er einen toten Wolf. Als er zu seiner Hütte ging und die Kühe in den Stall treiben wollte, bemerkte er, dass zwei Kühe fehlten. Er suchte die Weide ab. Da sah er sie zuhinterst auf der Weide tot beieinander liegen. Ungefähr um Mitternacht hörte Jakob in seiner Aster noch so einen grausamen Schrei. Am nächsten Morgen lag sein Hund tot neben der Aster. Jakob fuhr noch am gleichen Tag auf die Chlischterli-Alp. Eine weitere Kuh stürzte den Felsen herunter. Angekommen bei der Chlischterli-Alp, ging Jakob sofort in die Kapelle. Am Nachmittag holte er den Pfarrer vom Melchtal. Dieser segnete die Al

 

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Adrian, 11 Jahre,

 

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Noah, 10 Jahre,

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Ein seltsamer Stein

Es war einmal ein alter Mann. Der Mann schuf in einem sehr alten Bergwerk bei Obschwanden. Die Arbeit im Bergwerk war lebensgefährlich. Eines Tages ging er wieder nach Hause. Da bemerkte er, dass seine Hände bluteten und ein Stein kam aus einem Blutstropfen hervor. Er betrachtete den Stein ganz genau. Plötzlich sah er etwas seltsames. Eine Goldader floss durch den Stein. Am nächsten Morgen packte er den Stein und rannte zum Bergwerk. Er berührte mit dem Stein die riesige Holztür und wollte sie öffnen. Aber sie öffnete sich von allein und er erstarrte. Es sah so aus, als ob alle Steine Gesichter hätten und reden konnten.

 

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Noah, 10 Jahre,

 

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Janis, 10 Jahre,

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Johann, der Landesrichter

Johann, der Richter hatte sich ein Haus oben in der Wandelen gekauft. Das wurde später ein Gerichtshaus. Er hatte sich auch noch ein Buch für Richter gekauft. Eines nachts ging der Richter ins Bett. Da sagte das Buch: «Richter, Richter». Johann war erstaunt und fragte: «Hä, wie, wo, was?» Da wurde er ohnmächtig. Am nächsten Tag war sein erster Tag als Richter. Gleich um 9:00 Uhr kamen die ersten. Es waren ein Bauer und ein Fischer. Der Bauer musste am Morgen seine Wäsche aufhängen. Der Fischer musste aber am Feuer seine Fische bräteln. Das gab Rauch. Der Richter hatte keine Ahnung, wie er sich entscheiden sollte und ging zu seinem Buch. Aber es war verschwunden. Am nächsten Tag lag Johann tot im Bett. Man sagt, sein Geist sei zurückgekehrt. Vielleicht sucht er heute noch nach dem Buch.

 

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Janis, 10 Jahre,

 

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Jael, 10 Jahre,

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Das eingerostete Türschloss

Es war einmal ein Mann in Sachseln, der in der Kirche als Pfarrer arbeitete. Er verdiente nicht viel, es reichte gerade so. Als der alte Herr aufwachte, sass seine Frau, Elisabet Müller, schon am Herd und machte Zmorgen. Der Pfarrer war nervös. Er glaubte, dass heute etwas Schlimmes passieren würde. Er lief gleich zu Elisabet. Er erzählte ihr von seinem unguten Gefühl. Elisabet schlug vor, dass er nicht zur Arbeit gehen sollte. Sie waren fast pleite, darum ging er doch zur Arbeit. Der Pfarrer beantwortete die Fragen vor seinem Tisch. Er war der einzige im Dorf der hellsehen konnte. Da kam ein sehr komischer Mann und schilderte eine Geschichte: Er war heute Morgen aufgewacht, aber die Tür seiner Schwester war eingerostet und die Schwester kam nicht mehr raus. Der Pfarrer glaubte ihm nicht. Der Mann ging enttäuscht nachhause. Am Abend kam niemand mehr. Der Pfarrer wollte gehen, aber die Tür war eingerostet.

 

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Jael, 10 Jahre,

 

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Dario, 10 Jahre,

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Der Drachentöter

Es war in einer Zeit, als Krieg herrschte. Der Drachentöter war verzweifelt. Er wusste nicht, was tun. Dann ging er nach Hugeten und versteckte sich im Wald. Dort war ein weiser alter Mann, der ihm das Rätsel des Drachen übergab. «Löse es um den Kampf zu gewinnen.» «Was für ein Rätsel?» «Löse, aber sei vorsichtig!» Er machte sich auf den Weg. Viele Tage wanderte er. Er verstand das Rätsel nicht. «Ziehe das Schwert aus dem Stein!» «Welches Schwert?» Er suchte und suchte, bis er es endlich fand. Er zog und zog bis er es geschafft hatte. «Was passiert mit mir?» «Suche den Drachen.» Er ging in die dunkle Höhle in Hugeten. Es war stockdunkel und unheimlich. Zum Glück hatte er ein Schwert. «Was ist das für ein Geräusch?», dachte der Drachentöter. Eine grüne Gestalt war es. Der Drachentöter wusste nicht was tun. «Ich kann mit dem Drachen sprechen.» Der Drache kam mit ihm. «Wir haben Krieg im Dorf.» Sie flogen ins Dorf. Dort spuckte der Drachen Feuer. Nun hat

 

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Dario, 10 Jahre,

 

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Naomi, 10 Jahre,

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Die Eisfrau

Vor langer Zeit in Sachseln, da gab es die Eisfrau. Sie fror nie, darum liebte sie den Winter. Dafür hatte sie sehr heiss im Sommer. Eines Tages ging sie zum Sarnersee vor dem Haus Seeloch 2 Schlittschuh fahren. Da sah sie etwas unter dem Eis, leider nur ganz kurz. Sie dachte sich nichts dabei. Sie fuhr noch eine Weile über das Eis und ging dann nach Hause. In der Nacht träumte sie, dass sie eine Meerjungfrau sah (unter dem zugefrorenen Sarnersee). Am nächsten Tag ging sie noch einmal Schlittschuh fahren. Aber dieses Mal nahm sie einen Eiszapfen mit, weil sie eine Meerjungfrau-Phobie hatte und glaubte, dass der Eiszapfen Fabelwesen verscheucht. Tatsächlich war es eine Meerjungfrau! Sie steckte mit aller Kraft den Eiszapfen in das Eis und die Meerjungfrau löste sich in Luft auf.

 

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Naomi, 10 Jahre,

 


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