musee imaginaiere suisse
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Visitez les musées virtuellement, trouvez des objets de musée dans les archives numériques des musées et inventez une histoire ! 

 
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Le «Musée imaginaire Suisse» et un musée numérique constitué des objets choisis par les visiteurs. 

 

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Gaby,

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Pick-nick in Indonesien

Dieser Essensbehälter ruft bei mir zwangsläufig viele schöne Erinnerungen wach. An gemütliche Pick-nicks in Sumatra. An einen Fluss, mitten in der Natur. An tolle Freunde. An Reis aus der ersten Etage des Behälters. An Wasserspinat aus dem Zweiten. Scharfe, wirklich scharfe Chilipaste aus dem darüber und dazu frisch gefangener Fisch. Gebraten auf dem Feuer. Sinnlich gegessen mit den Fingern, bleibt am Ende nix übrig als das Bananenblatt, welches als Teller diente und der leere Essensbehälter. Schöne Erinnerungen an viele tolle "Essens-"Erlebnis aus meiner Zeit in Indonesien.

 

Lieu: Tavolata, ganze Schweiz

 

Gaby,

 

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Rita, 73,

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als wäre heute mein Geburtstag

Freu, freu, dass meine Geschichte die „Auserwählte“ ist. Wenn ich in Laune bin, verfass ich immer wieder Texte. Die einen geraten in einem Guss, andere wieder wachsen behutsam wie eine Schwangerschaft. Ich freue mich riesig über den Museumspass“. Ich werde erneut anknüpfen an frühere Jahre, mit dem GA unterwegs sein nach irgendwohin in der Schweiz. Bei den Jurorinnen bedanke ich mich aufs Herzlichste. Welch eine „Ehre“ wird mir zuteil :). Mir, dem Bauernmädchen, das in der ersten Klasse unter 48 Mitschülerinnen so scheu war, dass ich nicht nach links und rechts zu schauen wagte. Aufgewachsen auf einem Bauernhof, umrundet von Wald, keine anderen Kinder weit und breit. Das Leben in der Abgeschiedenheit hat mich auch sehr positiv geprägt.Ich  tummle mich mittlerweile gerne auf der „MiS-Geschichtenwiese“. Ich staune über die Beiträge der jungen Generation. Gewählt verteile ich dann und wann ein „Like“. Das soll die jungen Menschen anspornen, aus Gedanken, Träumen und Erlebtem Geschichten wachsen zu lassen. 

 

Lieu: Tavolata, ganze Schweiz

 

Rita, 73,

 

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Heiderose 80, Ingrid 65, Monika 40, Kerstin 45, Susanne 52, Andrea 30,

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Wettbewerb

Am Weltgeschichtentag am 20.3. wollten wir einen Wettbewerb in 25 Museen veranstalten. Corona hat dies verunmöglicht. So haben wir den Wettbewerb online verlegt und die Frist verlängert: 60 Geschichten wurden in der Zeit des Lockdowns vom 16.3.–17.5.2020 auf MiS gepostet. («Der weisse Hengst» bis «Aus dem Nähkästchen»).

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Die Jury hat folgende Geschichte ausgewählt: 

> Osterkniesocken

 

Infos und Auswahl der weiteren Geschichten:

> Bericht

 

 

Lieu: Jury des Geschichten-Wettbewerbs

 

Heiderose 80, Ingrid 65, Monika 40, Kerstin 45, Susanne 52, Andrea 30,

 

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Angelina, 11,

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Der weisse Hengst

Im Jahre 1806/1807 war ein Künstler namens Jacques-Laurent Agasse auf der Suche nach einem Gestüt, um ein Bild zu zeichnen. Er interessierte sich vor allem für Pferde.(Er fand sie besonders Edel.) Jacques-Laurent Agasse hatte eine Bewilligung von einem Gestüt erhalten. Endlich kam er an. Er wurde begrüsst von lautem Wiehern, einem braun-weissen, grossen Wachhund und dem Besitzer vom Gestüt. Der Besitzer führte ihn zu einer Weide. Er fragte: “Ich will eigentlich nicht jammern, aber haben Sie noch eine andere Weide?'' Der Besitzer sagte: “Natürlich. Aber in der Weide ist ein wilder Hengst. Ich will kein Risiko eingehen." "Verstehen Sie?"  "Ja. Aber können wir es nicht versuchen? Wenn es gefährlich wird könnte ich ja immer noch hier mein Bild zeichnen."  "Von mir aus." Zum zweiten mal führte der Besitzer ihn zu einer Weide. Dort angekommen, sah der Künstler den Schimmel, der gerade in die Höhe stieg und dann weg galoppierte. "Perfekt", sagt der Künstler. “ Ich weiss nicht ob das geht, der Hengst galoppiert doch immer weg. Ich versuche mal, ok? Ja." Als Jacques-Laurent Agasse alleine war, machte er alles bereit um los zu zeichnen. Plötzlich wieherte der Hengst und blieb edel stehen. Der Künstler fing an zu zeichnen. Erstaunlicherweise bewegte sich der weisse Hengst nie, bis Jacques-Laurent Agasse fertig gezeichnet hatte. Er war fertig und hielt in den Händen ein Prachtwerk. Der Künstler bedankte sich beim Besitzer und fügte noch hinzu: ”Ich habe noch eine Bitte an Sie. Bitte behandeln Sie den weissen Hengst gut." "Ja machen wir", sagte der Besitzer. Sie verabschiedeten sich voneinander und Jacques-Laurent Agasse fuhr los. Auf der Rückfahrt dachte der Künstler nur noch an den weissen Hengst und fragte sich, ob das wohl ein Zufall war?

 

Lieu: Kunst Museum, Winterthur

 

Angelina, 11,

 

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Adriana, 36,

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Verräterische Enthüllung

Verrat, Verräter, verräterisch, verraten. Diese Worte spuken in meinem Kopf herum, nun, da alles vorbei ist. Nicht etwa die Frage, wohin ich mich wenden soll, ohne Geld, ohne Habseligkeiten, mit der Schande, die meinem Namen vorauseilt. Nein. Ich denke nur an Fernando, der mich verraten hat, uns verraten hat, eine unsägliche Niederträchtigkeit an mir begangen hat, und warum? Nicht, weil er mich für sich haben wollte, er ist ja längst weitergezogen, der Herr Maler, zweifelsohne beglückt er schon eine andere naive Person mit seinen zärtlich-künstlerischen Fähigkeiten. Den Hut hätte er malen sollen, mich und den Hut, der mich als eine Dame von Rang auszeichnet, für die Wand im grossen Salon. Alles andere hätte unser süsses Geheimnis bleiben sollen, doch ward es vor aller Augen feierlich enthüllt, und ich mit.

 

Lieu: Villa Flora, Winterthur

 

Adriana, 36,

 

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Monika, 49,

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Kämpfen und Tee trinken

„Schon wieder haben die Männer über ein Thema abgestimmt, das eigentlich uns Frauen betrifft“. „Stimmt, und die verstehen ja nichts davon, wie sollten sie auch, sie werden ja nicht tagtäglich mit unseren Problemen konfrontiert.“ „Das ist so ungerecht!“ „Ja, das wäre ganz anders herausgekommen, wenn wir abstimmen dürften. “ „Mein Mann findet, eine Frau gehört ins Haus.“ „Meiner ist der Meinung, dass wir Frauen sowieso nichts von Politik verstehen.“ „Ich sage meinem Mann oft, wie er abstimmen soll, und manchmal hört er sogar auf mich.“ „Du Glückliche!“ „Was sollen wir nur tun?“ „Kämpfen!“ „Aber zuerst trinken wir erst mal eine Tasse Tee.“

 

Lieu: Villa Flora, Winterthur

 

Monika, 49,

 

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Tony 70,

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Der Drachentöter

Den Drachen hat er verjagt. Er stürzte in den Thunersee wie ein fehlgesteuertes Kampfflugzeug. Fast tausend Jahre später wollte die Berner Regierung im Zuge der Reformation die Wallfahrer aus Unterwalden verjagen. Sie liess den Eingang zur Wallfahrtskapelle zumauern. Aber der heilige Beatus verbündete sich mit den katholischen Pilgern und riss die Mauer immer wieder ein. Gegen einen Drachenbändiger hat keine Regierung eine Chance. Auch nicht mit Kampffliegern, wie sie am oberen Bildrand zu sehen sind.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Tony 70,

 

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Yusuf Altunkaya. 19,

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Dorf auf einem Berg

In meinen Ferien gehe ich immer zurück in die Türkei. Da es im Sommer immer sehr warm ist, entscheiden wir uns zu meinem Grossvater zu gehen. Er wohnt auf einem Berg in einem Dorf. Dort ist es während des Tages auch sehr warm aber in den Häusern ist es schön kühl,weil die Häuser alle aus Steinen sind. Dieses Bild hat mich sehr berührt, weil es mich an meinen gestorbene Grossvater erinnert.

 

Lieu: Bieler Fototage, Biel

 

Yusuf Altunkaya. 19,

 

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Matteo, 11,

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Stierkopf aus Fahrradteilen

Picasso liebte das Fahrradfahren, genauso wie seine Freunde. Sie fuhren immer mal wieder herum und haben die Gegend erkundet. Als Picasso wieder einmal mit seinen Freunden unterwegs war, ist eine Person umgefallen. Zufälligerweise ist der Sattel abgebrochen und über den Lenker gefallen. Das sah aus wie ein Stierkopf. Das wollte Picasso nicht aus dem Kopf gehen und den Rest der Velotour dachte er nur an den Lenker und den Sattel die wie ein Stierkopf aussahen. Als sie später zu Hause waren, hat Picasso sich sofort an die Arbeit gemacht. Er zerlegte sein altes Fahrrad und baute aus den Teilen den Stierkopf.

 

Lieu: Picasso Museum. Paris

 

Matteo, 11,

 

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Jessica, 34,

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The best gift of all

The best gift of all, was throwing away my glasses.The gift of sight is a gift I gave myself, that cost so much but was priceless.Glasses were to be the most important object I would own and buy over the span of 17 years.They were this precious item that made my world turn from foggy to sunny in an instant.They would follow me everywhere: be the first thing I’d fetch in the mornings with my hand still fast asleep, the last item I’d let go of in the evenings.Glasses are a fabulous invention! But then, eye operations are perhaps even more so!I remember, the morning after my operation, stretching my hand on my night table as usual, trying to find my glasses. I smiled, realising through the crack of my still sticky eyes that I wasn’t going to be needing them for a very, very, very long time.

 

Lieu: Erzählcafé , Schweiz

 

Jessica, 34,

 

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Claudia Sollberger,

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Das Geschenk - ein unvergesslicher Moment

Ich habe diesen Ring ausgewählt, da er mich an den Ring erinnert, den ich vor 16 Jahren von meiner Mutter geschenkt bekommen habe. Diesen Moment werde ich nie vergessen. Sie lag im Sterben, ich war bei ihr und dreissig Minuten bevor sie ihre Augen für immer schloss, hat sie ihren Ring von ihrem Finger abgestreift und ihn mir übergeben. Schon als kleines Mädchen habe ich diesen Ring immer bewundert. Es war ein schlichter Ring, aber er hatte die Form einer kleinen Blume, die mich so faszinierte und ich sagte schon damals zu meiner Mutter, dass ich diesen Ring irgendeinmal gerne tragen würde. Meine Mutter erzählte mir, dass sie das Schmuckstück mit sechzehn Jahren von ihrer Gotte zur Firmung geschenkt bekam und sie ihn seit damals stets an ihrem Finger trug. Nun trage ich ihn, mit viel Freude und Erinnerung an meine Mutter. Ein Geschenk, dass ich in Würde trage und das ich irgendeinmal an meine Tochter, die heute zwanzig Jahre alt ist, weiter verschenken möchte. 

 

Lieu: Erzählcafé , Schweiz

 

Claudia Sollberger,

 

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Adriana, 36,

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Tödliche Party

Dieser Abend wird den edlen Gästen der Burg noch lange in Erinnerung bleiben. Friedrich Rupert Wilhelm, der jüngste Sohn des Rittergeschlechts, feierte seinen 18. Geburtstag. Es sollte eine rauschende Party werden: Per Pferdekurier hatte er sich extra eine Discokugel aus den Niederlanden liefern lassen, die Wände wurden mit farbigen Stoffbezügen geschmückt, die Band "diu rollenden steine" spielte zum Tanz auf. Edelfräuleins und Juncker warfen sich in ihre besten Gewänder und strömten in Scharen zur Burg. Doch in den frühen Morgenstunden kam es zum Eklat: Friedrich Rupert Wilhelm verlor sein gesamtes Erbe im Kartenspiel gegen einen schwarzgelockten Jüngling, der ohne Einladung auf dem Ball erschienen war. Als dieser eben seinen Gewinn zusammenraffen wollte, schlug ihm Friedrich, ausser sich vor Wut, eine Metflasche über den Kopf. Dafür bekam er zwei Monate Hausarrest – der Fremde aber spukt als Geist noch immer in der Burg herum.

 

Lieu: Museum Burg, Zug

 

Adriana, 36,

 

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Tony Ettlin, 70,

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Jaggi der Dorftrottel

Er kommt mir bekannt vor. Er hiess Jaggi und war der Dorftrottel. Wir Kinder liefen hinter ihm her, wenn er aus der Dorfbeiz kam und schwankend durch die Gasse trottete, um im Waisenhaus seinen Rausch auszuschlafen. Wir wagten uns nie nah an ihn heran. Aus sicherer Distanz machten wir seinen hinkenden Gang nach und johlten: „Jaggi, Joggi, gib mer Schoggi!“ Er fluchte und schlug mit seinen Armen um sich, als wollte er lästige Fliegen verscheuchen. Wenn er stehenblieb verstummten wir, bereit davon zu rennen. Wir wussten, dass er uns niemals erwischen würde. Die Erwachsenen behandelten Jaggi mit einer Mischung von Verachtung und Mitleid. Sie fürchteten sich vor seinen lallenden Reden, in denen er alles aussprach, was niemand hören wollte. Er zeigte ihnen im Spiegel ihr Gesicht, das nicht besser aussah als seine eigene Fratze. Eines Nachts fand man ihn tot im Dorfbach. War er in der Dunkelheit gestürzt oder hatte sich einer gerächt, den er blossgestellt hatte?

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Tony Ettlin, 70,

 

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Alex, 65,

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Die Schale

Ich muss gestehen, dass dieses Porzellanschälchen aus dem Bestand des Landesmuseums mich zuerst nicht unbedingt aus den Socken gehauen hat. Es stammt aus dem Jahr 1927 von einer Porzellanfabrik in Langenthal. Das Stück hat mich aber sofort an ein kleine Schale erinnert, die wir uns im letzen Jahr auf dem bekannten Flohmark in Tiflis in Georgien ersteigert haben. Dieser Flohmarkt übrigens ist weitherum bekannt und bietet Unerwartes und Skurriles, viele Relikte auch aus der Zeit der Sowjetunion. Unseres Schälchen ist wahrscheinlich nicht älter als 50-70 Jahre und stammt aus einer ungarischen Manufaktur: der Herend Hungary, die schon 1826 am Blatonsee gegründet wurde. Diese Manufaktur hat eine turbulente Geschichte hinter sich besteht aber immer noch und zählt heute noch zu den bedeutendsten in Ungarn. Ich frage mich immer noch wie unser Schälchen aus der Herend Manufaktur auf dem Flohmarkt in Tiflis gelandet ist?

 

Lieu: Erzählcafé , Schweiz

 

Alex, 65,

 

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Rhea, 29,

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Ein mysteriöses Geschenk

Als ich meine Feldforschung für eine ethnologische Arbeit abschliess, erhielt ich von einem der Personen vor Ort ein Objekt, was aussah wie dieser Ringanhänger aus der Bronzezeit. Es war aber ein Tsuba, ein Teil eines Kendo Schwertes, welches als Parierschutz dient. Es gehörte früher seiner Tochter. Kendo war im Ort, wo ich war einer der beliebtesten Sportarten. Ich war durch das Geschenk sehr gerührt.

 

Lieu: Erzählcafé , Schweiz

 

Rhea, 29,

 

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Klara,

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Römische Liebe

Ich bin Giuseppe. Also eigentlich heisse ich Sepp. Aber meine Frau Anna nennt mich Giuseppe. Sie ist nämlich Italienerin. Wir haben uns in Rom kennengelernt, als ich dort Schweizergardist war. Mit ihren Freundinnen ist sie fast täglich zum Petersplatz gekommen. Sie hat mir sofort gefallen, weil sie so temperamentvoll war. Aber ich durfte mich ja nicht bewegen und italienisch konnte ich zuerst auch nicht. Als ich nach einigen Monaten einmal frei hatte, konnte ich sie ansprechen und danach trafen wir uns öfter. Nach Ende meiner Dienstzeit begleitete sie mich als meine geliebte Ehefrau nach Obwalden. Meine Eltern waren sehr überrascht, denn ich hatte ihnen nichts von ihr geschrieben. Sie hatten gehofft, ich würde Nachbars Bethli heiraten. Aber inzwischen mögen sie meine Anna sehr und sie hat sich gut eingelebt. Nur wenn sie Heimweh nach dem sonnigen Italien hat, muss ich sie trösten.

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Klara,

61

 

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Rhea, 29,

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Auch Mönche sind für ein Pick-Nick zu haben

Auch, wenn uns ein Klosterleben sehr sesshaft erscheinen mag, zeigt dieses Objekt, dass auch Mönche und Nonnen ab und zu unterwegs waren und nicht immer zu Hause gegessen haben. Zu diesen Gelegenheiten nahmen sie ihr eigenes Essen und dieses Besteck im Etui mit und konnten so in Ruhe und gesittet speisen. Das Etui war Besitz des Klosters, und es gab nur 4 davon. Sie mussten vor jeder Benutzung beim Abt abgeholt und danach zurückgebracht werden.

 

Lieu: Klostermuseum St.Johann, Müstair

 

Rhea, 29,

 

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Franziska 57,

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Die Italienerin

Anna hat sich in Italien in Sepp aus Sarnen verliebt und hat ihn geheiratet. Doch jedes Jahr geht sich nach Italien, kauft schöne Kleider - die sie nur zuhause tragen darf. Für Spaziergänge und Einkäufe im Dorf trägt sie schlichtere Kleidung. Sie hat schon oft Heimweh. Doch Sepp tröstet sie. 

 

Lieu: Historisches Museum Obwalden, Sarnen

 

Franziska 57,

 

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Laurin, 10,

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Luftrettung

Am 19. November 1946 stürzte eine C-47 der US Air Force auf dem Gauligletscher ab. Alle Insassen überlebten. Doch wie kamen sie vom Gletscher wieder runter? Die Amerikaner packten einen Zug und fuhren von Deutschland aus los. Doch auf dem Gletscher gibt es keine Eisenbahnschienen! Jetzt musste die Schweizer Luftwaffe ran! Nach einem langen Marsch mit Skiern erreichte eine Gebirgstruppe das Wrack. Andere DC-3 warfen Pakete mit Lebensmitteln, Schlafsäcken, Verbandsmaterial u.ä. ab. Dann landeten die beiden Fi-156C Storch auf dem Gletscher. Sie brachten einen Menschen nach dem anderen herunter ins Tal. Das ist die Geburtsstunde der Schweizer Luftrettung!

 

Lieu: Verkehrshaus der Schweiz, Luzern

 

Laurin, 10,

 

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Leon, 13

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Der Schrei

Es gab mal eine Person im Jahre 1823. Diese Person hasste es über alles gemalt zu werden, weil es früher einfach nicht gut herauskam. Die Person nannte man Robert Klaus der Gemälde-Hasser. Er hasste es nicht nur gezeichnet zu werden , sondern er hasste es auch Gemälde zu sehen. Eines Tages ging Robert Klaus neben einem Museum vorbei und stoppte ganz kurz und sah ein Gemälde an, dass ihm überhaupt nicht gefiel. Mit voller Wut stürmte er auf das Bild zu und zerstörte es, was er aber nicht gesehen hatte war das Preisschild mit den Ziffern 100`000$ und neben dem Gemälde waren noch 2 Polizisten die alles gesehen hatten. Natürlich musste Robert Klaus eine hohe Strafe bezahlen und für eine lange Zeit hinter dem Gittern gehen. ...

 

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Lieu: Munch museum Oslo

 

Leon, 13

 

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Fabiano, 31,

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Skiwachsproduktion als Teil der Schweizer Sportgeschichte

Ab 1935 wurde in Flühli in einer kleinen Manufaktur Skiwachs hergestellt. Der von Ernst Minder und Fritz Wicki produzierte MiWi-Wachs fand grossen Anklang bei verschiedenen Skiakteur*innen. So verhalf er an den Armeemeisterschaften 1942 für zu mehreren Erfolgen. Zudem verwendete die zweifache Ski-Alpin-Weltmeisterin und Ida Schöpfer ihre ganze Karriere den MIWI-Wachs aus ihrem Heimatdorf. Die Wachskreationen wurden jeweils an Sportarten und Schneeverhältnisse angepasst. So war beispielsweise jener in der goldenen Dose (Foto) für Abfahrten bei nassem Schnee angedacht und wurde wie folgt beworben: „MIWI 3 Tempo-Klister, gold: für Abfahrt bei nassem Schnee. Bei körnig-nassem Schnee mässig auftragen und glatt streichen. Bei flotschig-nassem Schnee noch ein wenig Paraffin darüber streichen. Hält auf jedem Lack oder Kunstbelag.“

 

Lieu: Swiss Sports History,

 

Fabiano, 31,

 

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Rita, 73 ,

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Osterkniesocken

Osterzeit war für mich als Kind nicht nur Osterhase und Eier färben. Ostern war verknüpft mit der Kniesockenzeit. Die kratzigen Strumpfhosen dann mal ab in die Schublade, in den wohlverdienten «Winterschlaf». Hervorgeholt die handgestrickten weissen Kniesocken. Die einen schön glatt gestrickt, andere mit Zopf- oder Löchlimuster. Wenn wir auch Hühnerhaut hatten an den Beinen mit den noch kühl wehenden Frühlingslüften, wir hätten es nie zugegeben... Wir hüpften und tanzten im Freien herum wie junge Fohlen, erlebten das Spielen im Freien mit der Leichtigkeit eines Schmetterlings. An Pfingsten folgten dann die noch kürzeren Socken: die «Knodesöckli», geringelt, gepunktet, gestreift. Erinnerungen aus der Kindheits-schatztruhe.

 

Lieu: Tavolata, ganze Schweiz

 

Rita, 73 ,

 

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Rita, 73 ,

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Bärlauchzeit

Den Geruch des Bärlauchs kann man nicht ignorieren, so stark kitzelt er in unserer Nase. Bis zu meiner Züglete von Maienfeld in die Berge war ich jeden Frühling in den Wäldern von Maienfeld unterwegs auf Bärlauchsuche. Dann und wann hatte ich nebst einer Tasche voll Bärlauch auch noch einen Zeckenbiss. Der ungebetene Gast fühlte sich wohl nicht durch den Bärlauchduft, sondern meinen süssen Lebenssaft angezogen.

 

Mehr Lesen inkl Bärlauchrezept

 

Lieu: Tavolata, ganze Schweiz

 

Rita, 73 ,

 

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Fabiano, 31,

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Schweizer Skitest: Test-Ausweis von 1967

Meine Mutter absolvierte den Ski-Test 1967 in Sörenberg als sie 8 Jahre alt war.

 

Lieu: Swiss Sports History,

 

Fabiano, 31,

 

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Tabea, 6 Jahre,

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Die Kräuterfrauen

Die drei Frauen sammeln Kräuter auf dem Feld und nehmen diese nach Hause. Dort kochen sie Tee daraus. Am nächsten Tag sammeln sie wieder Kräuter und kochen eine Suppe. Einen Tag später, als die Frauen noch einmal aufs Feld wollen, finden sie den Weg dorthin nicht mehr. Dann kehren sie um und kommen zum richtigen Feld. Sie nehmen die Pflanzen nach Hause und machen daraus ein Beet. Am nächsten Tag gehen sie in den Garten und sehen, dass überall Kräuter wachsen. Sie freuen sich sehr.

 

Lieu: Museum Langmatt, Baden

 

Tabea, 6 Jahre,

 

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Theres 56,

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Schatten

Als Kind war La charette mein Lieblingsbild. Ich war der Kutscher und galoppierte mit meinem Pferd durch die Landschaft im Abendlicht. Das fühlte sich richtig gut an. Heute bin ich eine Spaziergängerin, die auf einer Decke in der Wiese sitzt und Pause macht. Rechts vom Weg im Schatten ist mein Platz. Ich schaue den Insekten zu, wie sie fliegen, kriechen, sitzen. Da braust die Kutsche an mir vorbei, der Staub wirbelt in der Luft. Wohin so eilig? Wie gerne verweile ich. Die Kutsche verschwindet in einem Punkt am Horizont. Ich beobachte das sich verändernde Licht, die immer klarer werdenden Farben, die wachsenden Schatten. Bald kommt die blaue Stunde, meine Lieblingszeit. Was wäre diese Landschaft ohne Schatten? Heute bin ich eine Schattenfängerin. Das fühlt sich richtig gut an.

 

Lieu: Villa Flora, Winterthur

 

Theres 56,

 

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Franziska 58,

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Sammlerin

Die Sammlerin Hedy Hahnloser hat ihre beiden Kinder malen lassen. Auf dem zweiten Bild sieht man Hedy in ihrer Stube am Bilder anschauen. Was für ein Leben, mitten in den Bilder von grossen Künstlern zu weilen.

 

Lieu: Villa Flora, Winterthur

 

Franziska 58,

 

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Rita, 73 ,

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Schuemächerli,Schuemächerli, was choschted dini Schue

 

Der Duft der Schuhmacher Werkstatt, unweit von unserem Zuhause. Der Leim, der unsere Nase kitzelte wie ein Parfum. Wie gerne haben wir unseren Schulweg künstlich verlängert mit einer Zusatzschlaufe zum Schuhmacher, was die Mutter nicht immer mit einem Lächeln besiegelte. Ein für uns damals "uralter" Mann, doch gesprächig und kinderliebend. Ihm bei seinem Handwerk zuzuschauen, seine Geschichten zu hören war kurzweilig und spannend, entführte uns in eine andere Welt. Doch wollten wir die Schuhe mit neuen Sohlen bestückt wiederhaben, waren sie oft schwer auffindbar im Labyrinth seiner Werkstatt. Der Schuh, ein treuer Begleiter unseres Alltags, der uns u.a. leichten Schrittes durchs Leben tanzen lässt. Es gibt sie wieder vermehrt, die "richtigen" Schuhmacher, sie erleben eine Renaissance. Wir finden sie zwar nicht an jeder Strassen Ecke, doch dann und wann sichtet unser Auge einen Schuhhandwerker.

 

Lieu: Tavolata, ganze Schweiz

 

Rita, 73 ,

 

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Bettina, 17,

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Grèce, Mont-Olympe: ascension par Frédéric Boissonnas et Daniel Baud-Bovy

Les images montrent la première ascension d’un homme jusqu’au plus haut sommet de l’Olympe et de la Grèce, le Mytikas, par deux hommes Genevois et leur guide Grec en 1913. L’image me fait reflechir à l’homme moderne qui ne cesse pas d’élargir les frontières de ce qui est possible, et qui se pense cabable d’ exécuter des actes de Dieu. Dans ce processus les hommes avancent peut-être dans des territoires où ils n’ont rien perdu. Par exemple les deux Genevois qui sont allés en Grèce pour monter sur le plus haut sommeil du pays, qui est traditionellement considéré comme le territoire des Dieux olympiques. L’ironie est que la veille, le jour de la fête nationale suisse, les trois avaient déja essayé de monter au sommeil, mais ils ont perdu la route. Peut-être les Dieux olympiques ne voulaient pas que la pénétration dans leur zone devienne une célébration en Suisse.

 

Lieu: Bibliothèque de Saint-Jean, Genève

 

Bettina, 17,

 

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Daniela, 41,

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Eierschachtel

Was für schöne Kindheitserinnerungen - das vorösterliche Eierfärben. Auch heute geniessen wir dieses Ritual noch in der Familie. Wir beziehen unsere Eier vom Bauernhof in der Nachbarschaft. Wir bringen eine Eierschachtel - nicht wie das Objekt aus Metall, sondern aus Karton - und können Sie gefüllt wieder abholen. Dieses Jahr staunten wir nicht schlecht, als wir bemerkten dass die Hühner von unserem Nachbarn nur braune Eier legen - eine Herausforderung für das Eierfärbe-Ritual. Aber wir sind ja grad in einer Zeit voller Herausforderungen...

 

Lieu: Tavolata, ganze Schweiz

 

Daniela, 41,

 


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