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Selfie

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Gedanken werden zu Gefühlen. Gefühle, die verschwinden und wiederkommen. Jahr für Jahr verblassen sie langsam. Sie werden zu Erinnerungen einer vergangenen Zeit. Und doch tauchen sie manchmal wieder auf. 2007 verabschiedete ich mich von zwei Freunden: Der eine wurde aus dem Leben gerissen, seine Freundin folgte ihm freiwillig. Was geht einem durch den Kopf? So viel Schmerz und Leid, müde geworden vom Leben. Nur noch Stille. Stille und Nichts. Vor rund vier Jahren wusste ich, dass ich diesen Abschied malen will. Viele sind gegangen. Viele können ihren Entscheid nicht nachvollziehen. Viele tragen den Schmerz des Lebens in sich – und nur wenige sprechen darüber, suchen Hilfe oder werden gehört. Als ich vor rund zwei Jahren aufwachte, sah ich das Bild. Als Gedanke, vor meinem geistigen Auge. Der Betrachter wird eingeladen, die Stille und den Frieden zu sehen. Es ist Nacht. Nur du und das Licht, das friedlich näherkommt, um dich zu umarmen. Alles andere ist vergessen. – Ich bin zuhause…

 

 

Objet :
Zug Triptychon, 2025. Acryl auf Leinwand. 140 x300 cm

 

Lieu :
Museum kunst + wissen, Diessenhofen

 

Bénévole TaM :
Ursula Gull

 

à propos de nous:
Michael, 45 und Ursula, 72

 

Ein berührendes Gespräch mit dem Künstler Michael Albisser.

 

2026

 

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