

Am Anfang steht die Frage: Zu welchem Zeitpunkt wir schauen? Wenn wir in den Nachthimmel blicken, können wir nicht mit Gewissheit sagen, ob die Sterne noch existieren; ihr Licht ist Millionen Jahre entfernt. Wie in dem Film Matrix zerfällt unser Selbstverständnis und wir erwachen. Die Leichte Berührung der Gesamtheit liefert uns den alles entscheidenden Schlüssel: „Wir steigen in denselben Fluss und doch nicht in denselben, wir sind es und wir sind es nicht.“ Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind hier fragile Zustände. Symbole und ihre Bedeutungen befinden sich in ständiger Verschiebung. Wahrnehmung ≠ Wirklichkeit.
Object:
Alicja Kwade, Light Touch of Totality, 2019, Edelstahl, Holz- und Steinperlen, 461 x 695 x 517 cm, Courtesy die Künstlerin und 303 Gallery, New York
Lieu:
Lehmbruck Museum, Duisburg
TiMer*in:
Luca Lienemann
Tgi che nus essan:
Ulli, Ute, Michael und Christiane
Ulli, Ute, Michael und Christiane
2024
www.tim-tam.ch / www.mi-s.ch | Schlüsselwerk, Lehmbruck Museum, Duisburg