

Lisi’s Ehemann brachte von einer Dienstreise diesen seltsamen Teller mit. «Was soll ich damit tun?», fragte sich Lisi. Sie beschloss, an Ostern diesen Teller gefüllt mit Eiern auf den Tisch zu stellen. Zur Überraschung ihres Mannes waren die Eier genau so angemalt wie die Schalen, in welchen sie lagen. Alle waren begeistert. Da hatte Lisi die Idee, dass sie solche Erinnerungseier für den Kurort Heiden malen könnte. Gesagt, getan. Sie reiste mit den bemalten Eiern nach Heiden. Die Touristen kauften die Eier mit großer Freude. Das Geschäft lief prächtig. Eines Tages war der Zar von Russland in Heiden zur Kur. Er ist Lisi und ihren bemalten Eiern begegnet. Er nahm sie mit nach Russland und entwickelte mit ihr zusammen die Fabergé-Eier. Lisi wurde mit ihren Eiern berühmt und bald malte sie diese nicht mehr selber, sondern sie wurden in ihrer Manufaktur hergestellt und in die ganze Welt exportiert.
Object:
Souvenir aus Heiden, Porzelanteller mit 6 eiförmigen Schalen, bemalt, zweimal mit dem Motiv von Heiden
Lieu:
Museum Heiden, Heiden
TiMer*in:
Franziska Dürr
Tgi che nus essan:
Franziska und M.
Wir testen zusammen das TiM-Geschichten-Erfinden
2024
www.tim-tam.ch / www.mi-s.ch | Erfolgsgeschichte, Museum Heiden, Heiden