Objektbild
Selfie

< ulteriuras istorgias >

Panzer-Paul


Hier bin ich für den Betrieb, Aufsicht und Führungen verantwortlich und zwar aus Interesse am Militär. Im Militär war ich 13 Jahre mit meinem Panzer-Freund Centurion zusammen! Danach bin ich in die weite Welt hinaus. “Mein Sohn”, hat mein Vater damals gesagt, “es kommt die Zeit zum Erwachsen werden: Entweder Paris oder London, Sprachen sind gefragt”. Es war 1968, die Beatles, Jimi Hendrix, für mich keine Frage, unbedingt London! “Es gibt immer zwei Möglichkeiten”, meinte mein Vater, “entweder Geld verschwenden durch Studieren, oder, lernen was Arbeiten heisst”. Ich habe mich fürs Arbeiten entschieden, Küchengehilfe… Einmal musste ich einen riesigen Sack brussel sprouts, Rosenkohl, rüsten, das war so schrecklich, ich träume heute noch davon… Mein Vater meinte, am schnellsten lerne man eine Sprache, indem man sich mit Einheimischen treffe, genau das habe ich auch gemacht. Heute mache ich die Führungen hier in drei Sprachen! (und Panzer-Paul lacht…)

 

 

Object:
Kein Objekt

 

Lieu:
Museum im Zeughaus

 

TiMer*in:
Ursula Gull

 

Tgi che nus essan:
Paul, 65+ und Ursula, 65+

 

Am Kultur-Apéro Region Diessenhofen, organisiert von Lucia Angela Cavegn, Kultur- und Tourismusbeauftrage, haben wir uns kennengelernt. Pauls Leben würde Bücher füllen, in der Geschichte, ein winziger Ausschnitt davon…

 

2026

 

www.tim-tam.ch / www.mi-s.ch | Panzer-Paul, Museum im Zeughaus