

Es ist düster in diesem Raum. Wände und Boden sind rundum ausgestattet mit einem Gewebe aus Menschenhaar. Der Boden fühlt sich zwar weich an, erinnert aber nicht an einen flauschigen Teppich. Eigenartiges, noch nie erlebtes Gefühl beim Gehen. Überhaupt, welche Gefühle überkommen einen beim Anblick dieser Haare. Neugierde wem sie gehört haben mögen? Ekel und Beklemmung? Undefinierbar und Ambivalent. Anna: „Wer kauft denn sowas? Incredibile!“ Giudiutta setzt sich gleich in den Sessel und lässt ohne Kommentar alles auf sich wirken.
Object:
Installazione 2000 von Luisa Figini
Lieu:
Museo comunale d'arte moderna, Ascona
TiMer*in:
Priska Vigato
Tgi che nus essan:
Giuditta, Anna und ich
2026
www.tim-tam.ch / www.mi-s.ch | Haarig, Museo comunale d'arte moderna, Ascona